Brücke Holzstraße: Winter verzögert Bauarbeiten um zwei Monate
WANDHOFEN Mächtig Verspätung hat der XXL-Winter in den Fahrplan für die Brücke Holzstraße gebracht. „Es werden noch zwei Monate ins Land gehen, bis alles fertig ist“, schätzt Bauleiter Andreas Kruse von der Stadtentwässerung (SEG).
Nach dreimonatiger Zwangspause durch den harten Winter haben die Restarbeiten an der Fuß- und Radwegbrücke Holzstraße wieder begonnen. (Foto: Reinhard Schmitz)
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Nach dem Aufbetonieren der seitlichen Widerlager werden dort – ähnlich wie auf dem gesamten Übergang – Fenster aus Plexiglas montiert. Diese schützen auch davor, den 15 000-Volt-Leitungen für die Loks zu nahe zu kommen.
Bahn macht strenge Auflagen
Ganz so einfach ist die Aufgabe nicht zu erledigen, weil zunächst noch ein Statiker prüfen musste, ob die Fensterkonstruktion stabil genug ist. „Die Bahn macht strenge Auflagen“, verdeutlicht Kruse. Erst nach Freigabe durch den Statiker könnten die Scheiben bestellt werden.
Im Erdreich stehen außerdem noch Entwässerungsmaßnahmen und die Verfüllung des Übergangs an. „Wir sind bemüht, das voranzutreiben“, versichert Kruse. Sobald die Brücke sinnvoll begehbar sei, könne das seit Mitte Juni 2009 gesperrte Bauwerk vielleicht schon provisorisch freigegeben werden.
Widerlager aufbetonieren
Noch etwas länger müssen sich Autofahrer auf der oberen Ostberger Straße gedulden, wo die Brücke über die Bahnstrecke nach Dortmund ebenfalls erneuert wird.
In Sichtweite von Esel Eckey haben die Arbeiten in der vergangenen Woche wieder begonnen. Derzeit werden die Widerlager aufbetoniert. Eine Fertigstellung ist in vier Monaten in Sicht.




























