Arbeitskreis Asyl: Zwölf neue Paten helfen Flüchtlingen beim Neuanfang
SCHWERTE Männer und Frauen aller Altersgruppen haben sich auf einen Aufruf des Arbeitskreises Asyl gemeldete, um Patenschaften für Flüchtlinge zu übernehmen. „Zwölf konkrete Patenschaften hat es auf einen Schlag noch nie gegeben“, freut sich Sprecher Hans-Bernd Marks. Sein Dank gilt der Ehrenamtsbörse, die die Vermittlung übernahm.
Aus Afrika stammen viele der Flüchtlinge, für die (v.l.) Ursula Marre, Dagmar Höke und Hans-Bernd Marks ehrenamtliche Paten gefunden haben. (Foto: Reinhard Schmitz)
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Sprache bildet selten ein Problem
Bevor es zur ersten Begegnung im Heim Zum großen Feld kam, musste die enscheidende Frage geklärt werden: Wer passt zu wem? Dabei bildete die Sprache nicht einmal die größte Hürde.
„Mit meiner Russin spreche ich mit Händen und Füßen“, findet Dagmar Höke fast immer einen Weg. Nur bei den beiden Chinesen, die ausschließlich Mandarin verstehen, musste sie passen.
Persönliche Schicksale verkraften
Verkraften können muss ein Betreuer aber auch die persönlichen Schicksale, die hinter jedem Flüchtling stehen. Wenn ein junger Afrikaner beispielsweise früher als Kindersoldat kämpfen oder eine Frau eingeschweißt in einem Stahlcontainer ihre Heimat verlassen musste. Die regelmäßigen Gruppentreffen helfen, sich gegenseitig auszutauschen und zu stärken.
„Das Schönste ist, wenn sich Freundschaften entwickeln“, hat Marks schon oft erlebt. Auch von den Neuen sind schon etliche gemeinsam schwimmen gegangen oder haben sich zum Essen verabredet.


























