Fußball-Kreis-Strukturreform: Aus für den Kreis Iserlohn eingeleitet?
KREISGEBIET Das dürfte das Aus für den Fußball-Kreis Iserlohn sein. Am Samstag hat die die Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) seine Pläne für eine Kreis-Strukturreform vorgestellt. Demnächst sollen die fußballerischen Grenzen so verlaufen wie die politischen.
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Künftig im Kreis Unna
Für die "echten" Schwerter Vereine bedeutet das laut diesem Vorschlag: Sie kämen zukünftig in den Kreis Unna, dem es zudem noch freigestellt sein soll, mit Hamm zu fusionieren. Momentan spielen der VfL und der ETuS/DJK Schwerte im Kreis Dortmund, während VfB Westhofen, Geisecker SV, Holzpfosten Schwerte 05, SG Eintracht Ergste und TuS Wandhofen dem Kreis Iserlohn angehören.
Auch der SC Hennen und der TuS Holzen-Sommerberg spielen aktuell im Kreis Iserlohn, sie wären dann künftig im Märkischen Kreis bzw. Dortmund zu Hause.
Kormacher "Kontroverse Diskussion"
"Wir haben eine kontroverse Diskussion geführt und ich bin froh darüber, dass dabei alles auf den Tisch kam: Bedenken, Zweifel aber eben auch die Argumente, die letztendlich den Ausschlag für das Ja zur Reform gegeben haben", sagte FLVW-Präsident Hermann Korfmacher, der nochmal unterstrich: "An einer neuen Struktur führt kein Weg vorbei."
Bis zu einem außerordentlichen Verbandstag 2012 wird sich der FLVW direkt vor Ort mit Vertretern der Kreise und der Vereine austauschen. Dabei werde es um die konkrete Umsetzung und den zeitlichen Rahmen der Kreisstrukturreform gehen, und die Gründe für diese sollen dort ebenfalls noch einmal vorgestellt und diskutiert werden.























