Futsal-Regionalliga: Platz zwei verpasst: Wunder für die Holzpfosten blieb aus
So richtig geglaubt hatten die Holzpfosten-Futsaler nach der Niederlage des vergangenen Wochenendes nicht mehr an den Einzug ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Am Ende aber wäre das kleine Futsal-Wunder beinahe noch wahr geworden.
Die Holzpfosten haben den Einzug ins Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft knapp verpasst. Nicht zuletzt aufgrund der Fankulisse war Spielertrainer Klems dennoch "stolz auf diesen Futsal-Tag". (Foto: Bernd Paulitschke)
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Es wäre die Krönung eines attraktiven letzten Regionalliga-Spieltags gewesen, dem rund 300 Zuschauer in der Alfred-Berg-Sporthalle einen würdigen Rahmen verliehen – es ist eben so, wie es auf einem Banner an der Hallenwand zu lesen war: „Hier schlägt das Herz des Futsals“.
Fotostrecke Futsal-Heimspieltag
Der Reihe nach: Nach zwei durchaus unterhaltsamen, aber aus Schwerter Sicht tabellarisch unbedeutenden Partien liefen die heimischen Holzpfosten zur Partie gegen Wuppertal ein – enthusiastisch begrüßt von ihrem Fanclub. Doch die Kulisse hemmte die „Pfosten“, die eine schwache erste Halbzeit hinlegten.
Wuppertal ging in Führung, die Oldenburg jedoch im Gegenzug egalisieren konnte – sein Treffer nach schöner Ruggio-Vorarbeit war eine der ganz wenigen Schwerter Offensiv-Aktionen, die man als gelungen bezeichnen konnte. Als Wuppertal dann drei Sekunden vor der Halbzeit per Zehnmeter in Führung ging und diese kurz nach Wiederanpfiff nach einem „Stockfehler“ von Torwart Otto auf 3:1 ausbaute, wurde es sogar im Fanblock etwas ruhiger.
Doch dann kamen die „Pfosten“ – nicht zuletzt wegen einer taktischen Veränderung. Im Gegensatz zur ersten Hälfte spielten sie nun Pressing und zwangen den Gegner zu Fehlern.
Rot für Keeper
Und der sichtlich nervöse Favorit tat sich schwer. Düsseldorf ging mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause und hatte Mitte der zweiten Hälfte auch eine dicke Chance, zu erhöhen. Bis elf Minuten vor Schluss lebte der Traum, ehe Uerdingen doch noch ausglich und danach nichts mehr anbrennen ließ – die 1:1-Punkteteilung reichte den Rheinländern.
Faire Fans



























