Erich-Kästner-Hauptschule: Bewerbungstraining mit Styling-Tipps
SELM Oft entscheidet der erste Eindruck über das Interesse oder Desinteresse an einem Menschen. Das gilt nicht nur bei der Partner-, sondern auch bei der Berufswahl. Deshalb sollte jeder, der eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz sucht, gut darauf vorbereitet sein. Das kann man lernen.
Auf das richtige Styling kommt es auch bei einer Bewerbung an: Trainerin Christiane Essling mit Schülerinnen der Klasse 10 a an der Erich-Kästner-Hauptschule. (Foto Münch)
Engagement und Zuverlässigkeit
Ausgangsüberlegung dieser beiden Projekttage: Wer im Beruf erfolgreich sein will, sollte durch Engagement und Zuverlässigkeit überzeugen. Damit er die Chance dazu bekommt, muss er aber eine Hürde überwinden - die Bewerbung.
Deshalb gilt es, sich auf den ersten Tefonkontakt zum Betrieb und erst recht auf ein Bewerbungsgespräch gut vorzubereiten. Wichtig sind eine vernünftige Ausdrucksweise und ein ordentliches äußeres Erscheinungsbild. Dies übten die Zehntklässler mit den Trainerinnen Astrid Schnare-Hoffmann und Christiane Essling.
Üben am Modellkopf
So erfuhren zum Beispiel die Mädchen der Klasse 10 a bei Christiane Essling einiges über über Make-up, Frisuren und Kleidung. Sie konnten an einem Modellkopf üben und sich auch selbst stylen. „Man sollte sich so darstellen, dass man zum Unternehmen passt“, brachte es die Trainerin auf den Punkt. Und da zähle eben wirklich oft der erste Eindruck.
Das gilt ebenso für die Gestik und die Ausdrucksweise. Dies trainierten die Jungen der 10 a mit Astrid Schnare-Hoffmann. Während die Mädchen mit Bürste, Lippenstift und Wimperntusche arbeiteten, kamen bei den Jungen Medien und Technik zum Einsatz.
Erster Telefonkontakt
Sie sahen einen Film über eine Bewerbung und konnten beurteilen, was dabei falsch oder richtig lief. Oder sie übten in einem Rollenspiel mit Chef und Bewerber die Gesprächsführung beim ersten Telefonkontakt. Dabei half der Aufnahmekoffer der Trainierin.
Hier konnten sich die Schüler selbst überprüfen. Wichtig sei, so Astrid Schnare-Hoffmann, sich vorher gut zu überlegen, was man sagen oder erfahren möchte. Was gar nicht geht: das Gespräch unterbrechen, weil man sich erst einen Stift holen muss. Und am Ende sei ein höflicher Abschiedsgruß besser als ein lockeres „Tschüss“.





























