Debattierwettbewerb: Gutes Training für das spätere Berufsleben
SELM Argumente, Wissen, Sachlichkeit, Einfühlungsvermögen – debattieren will gelernt sein. Dass sie auf einem guten Weg sind, bewiesen am Donnerstag die Finalisten des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ am Städtischen Gymnasium. Der war nur die erste Stufe.
Lutz Lohmann (v.l.), Siegerin Sinikka Stüwe, Tobias Kaim und Felix Schock bei Finale Jugend debattiert am Städtischen Gymnasium. (Foto: Angela Wiese)
Tobias und Felix plädierten vor diesem Hintergrund für die Trennung im Unterricht. Ihre Argumente: So könnten die geschlechtsspezifischen Fähigkeiten besser gefördert werden, Jungen und Mädchen würden sich zudem nicht gegenseitig ausbremsen.
Kein Ansporn
Dagegen standen Sinikka und Lutz. Getrennter Unterricht hätte zur Folge, dass der Ansporn bei den Schülern verloren ginge, sich zu verbessern. Außerdem entspreche eine Trennung nach Geschlecht nicht der Realität und widerspräche der Gleichberechtigung. So ging die Diskussion etwa 20 Minuten, neue Argumente zu finden fiel den Schülern nicht schwer.
Drei Wochen hatten sie im Unterricht zuvor geübt. „Es war ein ziemlich hartes Training“, erinnert sich Tobias. Regelmäßig wurde geübt, schriftlich und mündlich. Viele Themen mussten die Schüler dabei recherchieren.
Und was bringen die vergangenen drei Wochen für die Zukunft? „Ich glaube, dass ich das vor allem für die Arbeit gebrauchen kann“, sagt Tobias, der später einmal Psychologe werden will. Eine gute Vorbereitung sieht auch Lutz in dem Wettbewerb. Er will später Wirtschaftswissenschaften studieren.
Sinikka Stüwe gewinnt
Den ersten Platz beim Finale belegte Schülerin Sinikka Stüwe. Für sie geht es somit in wenigen Wochen zum Regionalwettbewerb nach Hamm. Siegt sie dort, ist der Landeswettbewerb die nächste Stufe. Am Ende von Jugend debattiert steht das Bundesfinale.





























