Kurioses Vogelschießen: Martin Folle holte den Vogel zweimal runter
BORK Die Bürgerschützen St. Stephanus Bork jubeln ihrem neuen König zu: Ihr 50. König heißt Martin Folle. Doch das Vogelschießen wird als eines der kuriosesten in die Vereinsgeschichte eingehen. Denn Martin Folle wurde nur eine Viertelstunde gefeiert, dann musste er die Königswürde wieder abgeben. Vorläufig.
Ehrenoberst Fritz Ertelt (92 Jahre) beim Ehrenschuss. (Foto: Malte Bock)
Martin Folle ließ sich nicht lange bitten: Genau sieben Schüsse später war der Vogel ganz unten und wieder hatte er ihn selbst erlegt.
Damit aber war der Vogel bereits zum dritten Mal gefallen: Am Morgen lag der Vogel schon einmal unten. Da die Haltevorrichtung des Fangkorbes nicht richtig verankert war, rutschte der Korb samt Vogel schon vor Beginn des Schießens zu Boden. „Das war ein Schreck in der Morgenstunde“, erklärte der Vorsitzende der Gilde, Egon Schmidt, noch sichtlich mitgenommen.
Schießen konnte pünktlich starten
Doch schnell war das Malheur wieder behoben. Sogar noch püntlich konnte mit dem Schießen begonnen werden. Der amtierenden Majestät Wolfgang Worrach wurde die ehrenvolle Aufgabe zu teil, den ersten Schuss abzugeben.
Ehrengäste zittern immer
„Die Ehrengäste zittern immer am meisten, dass der Vogel runter kommen könnte“, kommentierte Heinz-Willi Quante am Mikrophon.
Seiner Inzignien wurde der Vogel von folgenden Schützen beraubt: Klaus Mennes traf mit dem 18. Schuss die Krone, Norbert Eggemann mit Schuss Nummer 65 den Apfel und Matthias Bietmann mit dem 75. Schuss das Zepter.





























