Schützenkönig im Interview: Nachbarschaft war treibende Kraft
BORK Im dritten Anlauf hat er es geschafft. Franz Pennekamp ist der neue König der Schützengilde St. Stephanus. Nach dem erfolgreichen Schuss kullerten ihm sogar ein paar Freuden-Tränen über die Wange. Malte Woesmann sprach mit Pennekamp über das Vogelschießen.
Tränen der Freude laufen Franz Pennekamp über das Gesicht. (Malte Bock)
- Selbstbehauptungskursus Kinder werden zu starken Persönlichkeiten
- Basketball FCN-Damen empfangen das Tabellenschlusslicht aus Emsdetten
- Blitzer-Marathon in Selm Acht Raser gehen der Polizei ins Netz
- Fußball Das Testspielwochenende im Überblick
- Aktion "Coolstes Foto" Hobby-Meteorologe freut sich über neues Messgerät
Pennekamp: Ja, es waren zwar nur zwei Stunden, wo es etwas ruhiger war, aber das reichte schon. Es geht ja nun alles nahtlos weiter. Das Dorf muss noch abgeschmückt werden und die Schützen kommen ja auch noch mich besuchen.
Im dritten Anlauf haben Sie den Vogel herunter geholt. Warum hat es so lange gedauert?
Pennekamp: Vor zwei Jahren war es ja etwas Pech. Dies wäre aber mein letzter Anlauf gewesen, dann wäre ich nicht mehr unter die Stange getreten. Dann hätte ich den Jüngeren den Vortritt gelassen.
Fotostrecke Stephanus-Schützen schießen auf den Vogel
Zum Schluss haben ja nur noch Sie und Ihre Frau auf den Vogel angehalten. Hatten Sie sich im Vorfeld abgesprochen?Pennekamp: Klar haben wir das. Wir haben uns aber nicht abgesprochen, wer den Vogel runter holen darf. 2008 hatten wir ja auch schon zusammen auf den Vogel bis zum Schluss geschossen.
Nach dem Königsschuss kullerten bei Ihnen ein paar Freudentränen. War die Anspannung wirklich so groß?
Pennekamp: Da kam die ganze Aufregung und Erleichterung raus. Von daher sind die Tränen zu erklären.
Montagabend durften Sie sich ja schon im Zelt feiern lassen. War das schon ein erster Höhepunkt Ihrer Regentschaft?
Pennekamp: Auf jeden Fall. Bis zwei Uhr war das Zelt rappelvoll. Vor allem viele junge Menschen waren da, das hat mich sehr gefreut. Sogar mein Onkel aus Seppenrade war da und hat alles gelobt. So eine tolle Band wie am Montag hatten wir schon lange nicht mehr. Die Feier war der Knaller.
Und auf was freuen Sie sich jetzt am meisten bei ihrer zweijährigen Regentschaft?
Pennekamp: Da gibt es eigentlich nichts Spezielles. Ich werde alles auf mich zukommen lassen. Ich kann auf jeden Fall auf eine tolle Nachbarschaft bauen, die ja fast alle im Hofstaat sind. Die Nachbarschaft hatte mich ja aufgefordert „Franz, mach es“.
Können Sie denn jetzt noch Ihr Glück etwas genießen oder geht es sofort zurück an die Arbeit?
Pennekamp: Eine Woche habe ich noch Urlaub. Dann geht der Ernst des Lebens weiter.






















![Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011]](/storage/scl/mdhl/artikelbilder/lokales/rn/lulo/luenen/2642501_t1m3w90h60q75v52646_Reporter_Nico_589.jpg)









