Politischer Nachwuchs: Selmer Jugendparlament tagt trotz geringer Beteiligung
SELM Die Arbeit des Jugendparlaments Selm (JuPS) stockt: Bei der Sitzung des Parlaments blieben zahlreiche Stühle leer. Was die anwesenden Jungpolitiker allerdings nicht daran hinderte, zu überlegen, wie ihre Arbeit in Zukunft verbessert werden kann.
Junge Politiker am Werk: Das Selmer Jugendparlament hat wieder getagt, allerdings nur mit wenigen Jugendlichen (Foto: Angela Wiese)
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Denn die anwesenden Jungpolitiker waren fleißig: Schnell wählte die Versammlung Angelina Bille und Ekaterina Dak für den NRW-Jugendrat in Düsseldorf. Außerdem sicherten viele Jugendliche ihre Teilnahme an der Podiumsdiskussion Bürgeraufbruch, einem Workshop in Herne und einer Aktion des Stadtmarketings zur EM 2012 zu.
Stimmrecht für alle
Nach langer Diskussion einigten sich die jungen Politiker darauf, dass in Zukunft nicht nur Abgeordnete, sondern alle Anwesenden ein Stimmrecht haben – eine Reaktion auf das mehrfache Fehlen nicht weniger Jugendlicher bei Terminen des JuPS.
JuPS-Sprecherin Michelle Amann bewertete die Sitzung als "ein bisschen chaotisch". Auch deshalb wollen die JuPS-Mitglieder in den nächsten Wochen auch ermitteln, wer in Zukunft ernsthaft weiter mitmacht im Jugendparlament.
Erste Ergebnisse gab es dann doch:
- Die AG "Aktionen" plant ein Kickerturnier für Jugendliche.
- Die Gruppe Internet will einen eigenen Online-Auftritt für das JuPS auf den Weg bringen, um möglichst viele Jugendlichen in Selm zu erreichen.
































