Selbstbewusstsein stärken: Therapiehund Kimba hilft Kindern
SELM Der junge Labrador Kimba ist ein Therapiehund. Er und seine Besitzerin Sonja Hirlehei-Naffin arbeiten unter anderem mit Autisten und Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). Nicholas ist eines von ihnen.
Angst hat Nicholas keine mehr vor Kimba. (Foto: Lara Malberger)
Hilfe im Haushalt
Auch im Haushalt ist Kimba eine Hilfe für seine Besitzerin. Er kann zum Beispiel die Waschmaschine ausräumen oder ein Telefon bringen. Mit neun Monaten fing Kimbas Ausbildung zum Therapiehund an. Ein Jahr lang nahmen er und seine Besitzerin an vielen Unterrichtsstunden teil.
Fotostrecke Therapiehund Kimba bei der Arbeit
Sonja Hirlehei-Naffin musste zusätzlich zu den Praxisstunden Theoriestunden besuchen, in denen sie über das Verhalten von Hunden bis hin zur „Ersten Hilfe am Hund“ viel lernte. In den Praxisstunden wurde den Hunden der Umgang mit sehr lauten aber beispielsweise auch gehörlosen Kindern beigebracht.Auch verschiedene Hospitationen in Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten, Altenheimen oder Ganztagsschulen gehörten zur Ausbildung dazu. Begleitet wurden sie dabei von Bärbel Föllmer und ihren Hunden, die die Ausbildung, für die viel Geduld nötig ist, leitete.
Mit Liebe und Leckerchen
Mit Drill erreiche man bei einer solchen Ausbildung gar nichts, erklärt Sonja Hirlehei-Naffin. „Liebe und Leckerchen“, das sei das Wichtigste. Außerdem müsse man dem Hund Rückzugsmöglichkeiten lassen.
Heute arbeitet er unter anderem mit Kindern wie Nicholas. Auch Hospizarbeit und Sterbebegleitung gehören zu den Aufgaben des Hundes. „Beim Spazierengehen ist Kimba allerdings ein ganz normaler Hund, der furchtbar gerne spielt.“, erklärt Kimbas Besitzerin.
Doch sobald er das Geschirr mit der Aufschrift „Therapiehund“ trägt, ist Kimba ganz in seinem Element und beschäftigt sich ruhig mit seinen Schützlingen.
































