Zusammenschluss: BV und GW - aus zwei Rivalen soll ein Verein werden
SELM Die beiden Vereine trennte immer eine sportliche Rivalität. Doch ab 2010 wollen der BV 19 Selm und Grün-Weiß 28 Selm gemeinsame Wege gehen: Aus zwei Sportvereinen solle einer werden - mit einem neuen Vereinswappen, einem neuen Vereinsnamen, einem gemeinsamen Vorstand und einer großen Mitgliedschaft.
Aus BV Selm und Grün-Weiß Selm wird ein Verein. (Montage: Tobias Weckenbrock)
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Wichtig ist den Vorsitzenden, dass es sich bei dem anzustrebenden Konstrukt um einen neuen Verein handele. Die Kürzel BV und GW sollen so zum Beispiel auf keinen Fall in einem neuen Vereinsnamen auftauchen. Der soll schließlich "SG Selm 2010" lauten und die Vereinsfarben Grün-Weiß haben. „Wir wollen mit etwas Neuem in die Zukunft gehen“, so die Vorsitzenden im Sommer. „Wichtig ist, dass die Mitglieder hinter den Plänen stehen.“ Und in diesem Punkt sind sie zuversichtlich.
Gemeinsamkeit soll Konkurrenzdenken ersetzen
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- HintergrundAus zwei Rivalen sollte ein Verein werden
- LinkZur Homepage des BV Selm
- LinkZur Homepage von DJK Grün-Weiß Selm
Die Nachteile
- Vereinstradition: Die historische Entwicklung der Vereine nimmt eine ganz neue Richtung. Die beiden alten Namen verschwinden, die Historie geht in einem neuen Verein auf.
- Rivalität: Es gibt keine Derbys mehr zwischen GW und BV.
Die Vorteile
- Jugendabteilung: Uwe Mentel: „Wir können alle Altersklassen besetzen, haben auch ausreichend Trainer und Betreuer zur Verfügung.“
- Vereinsangebot: Die beiden Vereine ergänzen sich gut - GW hat eine Damenmannschaft, der BV Alte Herren und eine Gymnastikabteilung. Der neue Verein kann der Bevölkerung so ein gutes Angebot präsentieren.
- Sponsoren: Während in den letzten Jahren zwei Vereine in Selm um Sponsoren gekämpft haben, können sie dies dann gemeinsam tun.
- Bauvorhaben: Bei einem eventuellen Bau einer neuen Sportanlage kann ein großer Verein besser seine Wünsche äußern. Rolf Kurek: „Für einen Verein ist es auch einfacher, die finanziellen Belastungen durch Zuschusskürzungen der Stadt zu bewältigen. Die Stadt hat dann nur noch einen Ansprechpartner – das hat viele Vorteile.“




























