Triathlon: Ein Ehering, Sturz und gutes Ende - Frank Jungesblut in Münster
OLFEN Beim 3. Münster City Triathlon konnte der Olfener Triathlet Frank Jungesblut der Saison doch noch eine positive Wendung geben. Über die olympische Distanz (1500m Schwimmen, 40km Rad, 10km Laufen) beendete er das Rennen nach 2:25:05h auf dem 92. Gesamtrang (11. M35).
Der Olfener Triathlet Frank Jungesblut hatte in Münster einen aufregenden Wettkampf. (Foto: privat)
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Die 1500m der Auftaktdisziplin wurden im Münsteraner Hafenbecken zurückgelegt. Bei warmen 25 Grad Wassertemperatur herrschte Neoprenverbot, ein Umstand, der eher den guten Schwimmern entgegen kam. Nach 28 min. erreichte Jungesblut die Wechselzone als 54. von 400 Startern.
"Ich war eigentlich noch schneller unterwegs. Nach 1000m habe ich aber das Klebeband verloren, das meinen Ehering fixierte. Fortan lag meine Konzentration darauf, den Ring nicht zu verlieren. Die eine Minute Zeitverlust war mir mein Ehering aber wert!"
Beste Radleistung aller Zeiten
Auf der Radstrecke ging es dann in Hochgeschwindigkeit zur Sache. Bereits nach 1:02:15h tauchte der Olfener nach 40km auf dem Rad wieder in der Wechselzone auf und schlüpfte in die Laufschuhe. "Das war meine beste Radleistung aller Zeiten! Diesmal konnte ich zeitweise an den Topleuten dranbleiben", so der Triathlet.
In diesem Jahr blieben die Laufleistungen aber eher mäßig. 0:51:08h für 10km waren erneut suboptimal. Jungesblut stürzte noch auf einer geschotterten Kanalüberquerung, eine improvisierte Judorolle hielt den Schaden allerdings in Grenzen. Bis auf eine blaue Schulter und ein blutendes Knie blieb keine Verletzung zurück.





























