Leichtathletik: SuS holt zwei Vizetitel - Verletzungen verhindern besseres Abschneiden
OLFEN Licht und Schatten hielten sich die Waage bei den Leichtathleten des SuS Olfen: Bei den Westfalen-Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und U18-Athleten in Dortmund holten die SuSler zwar zwei Vizemeistertitel, mussten aber verletzungsbedingt weitere Erfolge abschreiben.
Die drei besten U18 Hochspringerinnen: Viktoria Gottlieb (TV Wattenscheid, v.l.), Theresa Wörmann (SuS Olfen, Vize-Meisterin) und Dina Hemsing (LG Coesfeld). (Foto: SuS Olfen)
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Für den ersten Olfener Jubelsturm hatte Theresa Wörmann im Hochsprung der weiblichen U18 mit feinen 1,67m gesorgt. Als sich die ebenfalls 15-Jährige an die 1,70m heranwagte, war ihr der Vizemeistertitel bereits nicht mehr zu nehmen. An dieser Höhe scheiterte sie jedoch knapp.
Gleich vier Mädchen der U18 stellte der SuS Olfen in den Vorläufen über 60m Hürden. Dabei gelang Lisa Röderer ein starker Vorlaufsieg in neuer Bestzeit von 9,13sec, wobei sich aber schon eine Knieverletzung wieder bemerkbar machte. So musste sie im A-Finale mit Rang 7 in 9,37sec vorlieb nehmen.
Überraschend qualifizierte sich zudem Melanie Kimmlinghoff mit 9,34sec für das A-Finale der besten Acht. Mit einer erneuten Steigerung kam sie in 9,21sec auf einen guten 6. Platz und dürfte damit für die Freiluftsaison viel Selbstvertrauen gewonnen haben.
Theresa Wörmann steigerte sich nach einem schwachen Start im Vorlauf auf 9,45sec und hatte damit das B-Finale erreicht, worauf sie aber dem Hochsprung zuliebe verzichtete.
Keine Staffel am Start
Anna-Maria Schlütermann hatte das Pech, dass sie im Vorlauf an der zweiten Hürde strauchelte und dann die 60m Hürden nur noch in 11,19sec auslief. Pech hatte auch Tabea Rengshausen, die bei den Frauen über 60m Hürden auch die zweite Hürde touchierte und nur knapp einen Sturz vermeiden konnte - das bedeutete ihr Aus.
Durch Röderers Verletzung platzte dann auch das 4x200m-Quartett der weiblichen U18, zumal auch Theresa Möller (Skifreizeit) und Christina Martach (verletzt) nicht zur Verfügung standen. Etwas ärgerlich allemal, da nach den Ergebnissen für das SuS-Quartett durchaus eine weitere Vizemeisterschaften möglich gewesen wäre.
Dennoch durfte das SuS-Team zufrieden von den Titelkämpfen in der Körnig-Halle in Dortmund nach Hause fahren.




























