Ausbaupläne Brinkstraße: Kein großer Spielraum
BURGSTEINFURT "An der Brinkstraße" in Burgsteinfurt wird es im Spätsommer für vier bis sechs Wochen ein wenig ungemütlich. Dann steht der Ausbau der rund 60 Meter langen und vier Meter breiten Straße auf dem Programm.
Die Brinkstraße ist in die Jahre gekommen.
- FC Vorwärts Wettringen Vorwärts mit 5:2-Sieg im Nachbarderby in Ochtrup
- SC Preußen Borghorst SCP-Gast Mesum seit acht Spielen unbesiegt
- Fußball-A-Liga Laerer Endspiel gegen Metelen
- Fußball-A-Liga Scheinbar klare Vorzeichen zwischen SCP II und Horstmar
- SV Burgsteinfurt Vorm Haltern-Spiel: Viele Gespräche und ein Rauswurf
Am Dienstagabend stellten Reinhard Niewerth, Baudezernent und Technischer Beigeordneter der Stadt Steinfurt, Ingenieur Heinfried Drewer-Gutland von der Ingenieurgesellschaft Lindschulte und Rolf Arning, stellvertretender Amtsleiter der Bauverwaltung, auf einer Bürgerinfo die Pläne vor. Eingeladen in die "Gute Stube" Burgsteinfurts im historischen Rathaus waren die neun Anwohner.
Bürgerbeteiligung
"Wir haben bereits 100 von 150 nicht ausgebauten Altstraßen erneuert", so Niewerth. "Die Bürgerbeteiligung ist uns dabei wichtig", fügte er hinzu. So wurde das Publikum aufgefordert, Wünsche und Anregungen einzubringen.
Großen Gestaltungsspielraum gebe es "An der Brinkstraße" bei lediglich vier Metern Breite allerdings nicht. "Wir stellen Ihnen einen Planungsprozess vor", so Drewer-Gutland. Der Zustand der Straße entspreche nicht mehr dem Stand der Technik. Vorgesehen ist eine Betonsteinpflasterung ohne "Fasen". Dies bedeutet, dass Steine ohne abgeschrägte Kanten verwendet werden. So seien selbst durch Nutzung von Inlinern und Skateboardern keine lauten Fahrgeräusche zu erwarten. Auch der Kanal aus dem Jahr 1962 wird erneuert.
Eine Kamera-Befahrung der Rohre zeigte Schäden. Ebenso wurden die Hausanschlussleitungen überprüft. Sie sind teilweise defekt. Jetzt soll es einen "Mischwasserkanal" geben. Die angedachte Straßenleuchte - ungefähr auf der Mitte zwischen Brinkstraße und Friedrich-Ebert-Straße - sei nicht notwendig, meinten die Anwohner. Diskussionsbedarf gab es hinsichtlich der Einmündung von "An der Brinkstraße" in die Friedrich-Ebert-Straße. Hier wurde die Installation eines Spiegels angeregt, um den Autofahrern bessere Einsicht zu geben.
Sanierungsbedarf
"Die Versorgungsunternehmen für Gas, Strom, Telekommunikation und Trinkwasser sind aufgefordert, den Zustand ihrer Leitungen zu überprüfen", erklärte Drewer-Gutland auf die Frage, ob auch in diesen Bereichen Sanierungen notwendig seien.
Ein Anteil von rund 38000 Euro der Gesamtkosten werde - abhängig von der Grundstücksgröße - auf die neun Anlieger aufgeteilt, erläuterte Arning. Falls die Politik den Plänen auf der Bauausschusssitzung am 29. März zustimmt, wird zum Spätsommer der Beginn der Maßnahme ins Auge gefasst.
















