Judo: Borghorster Henrik Schreiber ist Westdeutscher Meister
BORGHORST Mit sechs Jahren fand der Borghorster Gymnasiast Henrik Schreiber den Weg zum Judo, seine ersten Trainer waren Harry Simon und Josef Pöpper vom TVB. Seither ließ ihn dieser Sport nicht mehr los.
Ein Borghorster Erfolgstrio: die Schreiber-Brüder Frederik (l.) und Henrik sowie Stefan Herz. (Foto: prf)
- FC Vorwärts Wettringen Vorwärts mit 5:2-Sieg im Nachbarderby in Ochtrup
- SC Preußen Borghorst SCP-Gast Mesum seit acht Spielen unbesiegt
- Fußball-A-Liga Laerer Endspiel gegen Metelen
- Fußball-A-Liga Scheinbar klare Vorzeichen zwischen SCP II und Horstmar
- SV Burgsteinfurt Vorm Haltern-Spiel: Viele Gespräche und ein Rauswurf
Auf dem Weg dahin besiegte er Sascha Schmitz (JT Düsseldorf), Robin Böcker (Dortmunder Budo SV), Jannik Matz Wenzel (JC Wermelskirchen) und seinen Dauerrivalen auf Landesebene Andreas Altergott (SU Annen).
Harte Arbeit
Für seine Erfolge arbeitet Schreiber hart. Bis zu fünf Mal die Woche trainiert er im Landes-Leistungszentrum in Osnabrück bei den Trainern Teja Ahlmeyer, Eduard Matijass und Jürgen Füchtmeyer. Hinzu kommt Kraft- und Konditionstraining im Borghorster Fitnessstudio ELAN.
Zweitbester Borghorster war Stefan Herz, der für die JG Münster kämpft, in der Gewichtsklasse bis 55 kg. Nach Siegen über Nils Weberbauer (JC Hennef), Christian Siegmund (JC Langenfeld), Daniel Seibel (Börde Union) und Sebastian Wirtz (Brühler TV) stand er im Finale Devin Waldenburg (JC Beuel) gegenüber. Devin griff aggressiv an und konnte Stefan überraschend vorzeitig werfen. Als Trost bleibt die Vize-Meisterschaft und die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft am 26. Februar im hessischen Neuhof.
Stefan Herz trainiert ebenfalls schwerpunktmäßig im Leistungszentrum Osnabrück.
Lospech
Henriks Bruder Frederik Schreiber, ebenfalls Judo Crocodiles Büren, startete mit Lospech ins Turnier. Zum Auftakt unterlag er dem amtierenden Deutschen Meister Moritz Plafky (JC Hennef). Er kämpfte sich anschließend durch die Trostrunde ins kleine Finale um Platz drei vor, wo er gegen den Leverkusener Albach verlor. Leider nur Platz fünf für Frederik, aber für den jüngsten Jahrgang in dieser Altersstufe eine hervorragende Leistung. Auch Frederik trainiert bis zu fünf Mal die Woche im Landes-Leistungszentrum in Osnabrück.













