Glatteis: Eisregen am Donnerstag versetzte Winterdienst in Alarm
WERNE Nachdem die Lage in der Nacht und am Donnerstagmorgen noch entspannt war, hat sich innerhalb von knapp einer Stunde die Situation für den Winterdienst radikal geändert: Eisregen sorgte für Alarm beim Bauhof.
Einhaken musste man sich heute in der Werner Innenstadt. Ansonsten war das Risiko hoch, auf dem vereisten Pflaster, das mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt war, auszurutschen. (Foto: Martina Niehaus)
Zunächst hieß es nur, dass es glatte Stellen in der Innenstadt gebe. Bauhofleiter Detlef Bruns sagte er gegen 12.30 Uhr am Donnerstagmittag: „Insbesondere das neue Pflaster in der Fußgängerzone ist glatt.“ Deshalb schickte Bruns seine Leute zunächst nur zum Streuen in die Innenstadt. „Den Innenstadt-Bereich streuen wir komplett ab.“
Schon am frühen Morgen gab es einzelne Anzeichen für Glatteis-Stellen auf den Straßen. Detlef Bruns: „Es ist so an der Grenze. Als wir heute morgen Kontrollfahrten gemacht haben, hatten sich vereinzelte Glätte-Bereiche schon wieder erledigt.“ Doch der Eisregen am späteren Mittag änderte die Lage komplett. Nun war das gesamte Winterdienst-Team gefordert.
Lage in der Nacht entspannt
In der Nacht zum heutigen Donnerstag hatte es in Werne keine größeren Unfälle aufgrund von Glätte gegeben. Auch der Winterdienst musste noch nicht ausrücken.
Das meldeten die Polizeidienststellen in Unna, Coesfeld und Dortmund. Lediglich Unfälle mit leichten Blechschäden ereigneten sich.





























