St. Christophorus-Krankenhaus: Infoordner gibt Darmkrebspatienten Orientierung
WERNE Darmkrebs: Eine Diagnose, die Ängste und einen großen Informationsbedarf über Therapien und Risiken auslöst. Bei der Bewältigung der vielfältigen Probleme soll jetzt der „Darmkrebs-Infoordner“ helfen.
Stellten den neuen Ordner vor: Dr. Peter Hartung, Michael Scheidel und Dr. Susanne Vedder (v.l.). (Foto: Nagorski)
Die beiden Ärzte wissen aus langjähriger Erfahrung, welche Sorgen die Patienten drücken: Sie leiten als Chefärzte die Abteilungen Gastroentologie (Dr. Vedder) und Viszeralchirurgie (Dr. Hartung), die als interdisziplinäres Bauchzentrum Hand in Hand arbeiten.
Ansprechpartner für Ängste
Der Darmkrebs-Infoordner soll Patienten über die medizinische Betreuung hinaus „ein Mehr an Informationen an die Hand geben“, so Dr. Vedder.
Der Ordner bietet Platz, um Befunde oder Notizen von Arztgesprächen abzuheften. Doch auch die vielfältigen Ängste der Patienten werden aufgegriffen: „Da sind Ansprechpartner aufgeführt von Seelsorgern über Selbsthilfegruppen bis zu niedergelassenen Onkologen“, so Dr. Hartung.
Außerdem hätte jeder Patient die Möglichkeit, seine Befunde, über die er im Gespräch intensiv aufgeklärt worden sei, noch einmal zu Hause nachzuvollziehen.
Für mehr Transparenz
Das sei ein wichtiger Beitrag zur Transparenz der ärztlichen Behandlung, so Dr. Hartung, die sich nicht nur hier zeige und nun auch von anderer Stelle gewürdigt wurde: Da die beiden Abteilungen des Bauchzentrums für ihre Präsentation im „medführer Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen“ genaue Zahlen über die durchgeführten Behandlungen lieferten, bekamen sie ein Zertifikat des Gesundheitsportals.





























