Pendler: Mehrheit der Werner arbeitet jenseits der Lippe
WERNE Dortmund, Hamm, Lünen, Bergkamen und Münster: Das sind die Städte, in denen der Werner arbeitet. Laut Statistik jedenfalls. Gut 60 Prozent der Erwerbstätigen Werner muss morgens die Lippestadt verlassen, um Geld zu verdienen. Und wer kommt nach Werne, um zu arbeiten?
Ob mit Auto oder Bahn: 60 Prozent der Werner Arbeitnehmer verlassen morgens die Stadt. (Foto dpa)
In Werne ist der Anteil der Auspendler noch höher, er liegt bei 60,4 Prozent: Das sind von 13 799 Erwerbstätigen insgesamt 8340 Personen, die zur Arbeit fahren. Am beliebtesten bei den heimischen Arbeitnehmern sind Dortmund mit 1381 Personen, Hamm (1148), Lünen (841), Bergkamen (775) und Münster (506). Aber auch in Essen arbeiten 145 Werner, wie aus der Statistik hervorgeht.
5425 Einpendler
Umgekehrt hingegen empfängt die Lippestadt allmorgendlich 5425 Personen aus anderen Kommunen, die bei Werner Arbeitgebern ihre Brötchen verdienen. Das ist knapp die Hälfte (49,8 Prozent) der insgesamt 10 884 Erwerbstätigen, die in Werne verzeichnet sind. Im Vergleich zu anderen Kreisstädten schneidet hier die Lippestadt schlechter ab. Überholt wird sie beispielsweise von Bönen, wo 72,5 Prozent der Erwerbstätigen Auswärtige sind. Ebenso Unna mit 62,3 Prozent oder Kamen mit 60,2 Prozent. Spitzenreiter im Kreis und in ganz NRW ist Holzwickede mit einer Einpendlerquote von 80,1 Prozent. Kreisweit hat Lünen mit 48,4 Prozent die geringste Einpendlerquote.
Woher kommen die 5425 Einpendler, die in Werne in Lohn und Brot stehen? Die Liste führen die Hammenser an, wie das Landesamt feststellt. So stammen insgesamt 1046 Personen aus Hamm, darunter 463 Frauen. Es folgen Bergkamen (901), Lünen (573), Selm (333), Ascheberg (331), Nordkirchen (325), Dortmund (287), Münster (131), Unna (104), Lüdinghausen (76) – um nur einige zu nennen.





























