Polizei-Schwerpunkt: Sicher durch die dunkle Jahreszeit
WERNE Die Lippestadt ist fahrradfreundlich. Nicht nur in der schönen Jahreszeit sind Massen von Zweiradfahrern unterwegs. Nicht wenige, darunter viele Schüler, fahren den Winter durch. Mit erhöhter Unfallgefahr.
Gerade Eltern können wesentlich dazu beitragen, dass ihre Kinder sich sicher im Straßenverkehr bewegen. Schon beim Kauf eines Rades sollte dabei auf die richtige Größe des Fahrrades geachtet werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder Bremshebel gut und leicht umgreifen können. (Foto: dpa)
Denn zu den witterungsbedingten Unfallfaktoren wie Dunkelheit oder glatte Straßen gesellen sich selbstverschuldete Ursachen. Etwa defekte Beleuchtung. „Dabei ist funktionierendes Licht das A und O in der dunklen Jahreszeit“, sagt Michael Schumacher von der Verkehrsunfall-Prävention der Polizei im Kreis Unna.
Besuch am Gymnasium
Deswegen besuchten er und seine Kollegen auch wieder Werner Schulen. In diesem Jahr unter anderem das Christophorus-Gymnasium. Im Fokus der Vorbeuger: Schüler der Klassen 7 bis 10. Beziehungsweise deren Fahrräder.
Geringe Mängelquote
Insgesamt war die Fehlerquote an den Rädern der Christophorus-Schüler mit einem Drittel aber vergleichsweise gering. Schumacher: „Damit bin ich sehr zufrieden. Das sieht in anderen Gemeinden manchmal ganz anders aus.“
Fotostrecke Mit dem Fahrrad sicher durch den Winter
Zweiter Unfall-Präventionspunkt neben der Beleuchtung: die Bremsen. „Defekte Bremsen sind eine Hauptursache bei Unfällen mit Fahrrädern“, weiß der Experte. Gerade bei Kälte, Schnee und Eis sei eine funktionierende Verzögerung geradezu lebenswichtig.Dritter Punkt: Helle Kleidung, reflektierende Westen oder etwa Armbänder. „Auch darauf weisen wir die Schüler hin“, sagt Schumacher. Und wenn der freundliche Hinweis nicht fruchtet, wartet schließlich der Sanktions-Katalog. So kann das Fahren ohne Licht das Taschengeld des Schülers um zehn Euro schmälern.































