Dienstag, 09. Februar 2010
Registrieren | Neu hier?
Passwort vergessen
Startschuss
RWE-Gersteinwerk nimmt Optimierungsleitung in Betrieb
Von Daniel Claeßen am 23. November 2009 13:04 Uhr
STOCKUM Die 27 Millionen Euro teure Optimierungsleitung des RWE-Gersteinwerks ist offiziell in Betrieb genommen worden. Bürgermeister Lothar Christ und Kraftwerksleiter Dr. Ralf Heitmüller drückten gemeinsam auf den grünen Knopf.
Schalteten gemeinsam die Leitung frei (v.l.): Michael Kirchner, Leiter der Abteilung Bergbau und Energie bei der Bezirksregierung Arnsberg, die stellv. Landrätin Ursula Sopora, Dr. Gerd Jäger, zuständiger Ressortvorstand der RWE Power, Bürgermeister Lothar Christ und Kraftwerksleiter Dr. Ralf Heitmüller.
Foto: Daniel Claeßen
Für die Optimierungsleitung wurden 533 Einzelrohre mit einen Durchmesser von 1,4 Metern verschweißt. Das Gesamtgewicht der Leitung beträgt rund 7 500 Tonnen. Während der Bauarbeiten haben Bagger etwa 45 000 Tonnen Erdaushub bewegt. Bis zu 700 000 Kubikmeter Erdgas können in der Leitung gepuffert werden – die Menge reicht aus, um einen Kraftwerksblock des Standorts über zehn Stunden zu betreiben und drei Millionen Kilowattstunden Strom zu erzeugen.

Der Betriebsratsvorsitzende des Gersteinwerks, Joachim Cramer, erinnerte daran, dass der Vorschlag zum Bau der Optimierungsleitung in Stockum von einem Mitarbeiter kam. „Wir sehen heute ein Beispiel für erfolgreiches Ideenmanagement“, so Cramer, der die Mitarbeiter ermutigte, ihre Ideen nicht für sich zu behalten. „Im Gersteinwerk warten noch viele Projekte auf ihre Realisierung.“

Arbeitsplätze langfristig gesichert

Für die unterirdische, neun Kilometer lange Erdgasleitung hat das Unternehmen 27 Millionen Euro investiert. „Das ist eine wichtige Zukunftsinvestition in den Standort Gersteinwerk. Damit geben wir klare Wirtschaftsimpulse in die Region und sichern langfristig die Arbeitsplätze im Kraftwerk sowie bei den rund 50 für uns tätigen Zulieferern und Dienstleistern“, erklärte Dr. Gerd Jäger, zuständiger Ressortvorstand der RWE Power. „Gleichzeitig haben wir uns mit dem Projekt Möglichkeiten geschaffen, die Erdgasversorgung noch sicherer und wirtschaftlicher zu gestalten.“ Mit der Optimierungsleitung sei es möglich, die Hälfte des bisherigen Erdgasverbrauchs bei der Stromerzeugung einzusparen. 
Drucken    Versenden

ZEITUNG ZUR PROBE
Lust auf mehr? Jetzt 1 Woche kostenlos testen > hier

 Weitere Nachrichten aus diesem Ressort
Werne
Nahraum: Neue Fotos aus Werne
Schulticker: Das neue Medienprojekt
schultickerSchulticker: Das neue Schulprojekt des Medienhauses Lensing macht den Unterricht lebendiger. Mehr als 400 Klassen tickern dieses Jahr mit.
Mehr zu diesem Thema
Service.Werner zeichnet Betriebe aus
Die Werbegemeinschaft "Wir für Werne" sucht besonders servicefreundliche und kundenorientierte Betriebe in Werne. Sie sollen im Frühjahr den so genannten service.werner erhalten. Ab sofort können Betriebe für diesen Preis nominiert werden. Und Sie können mitmachen.
Selm
SELM Die Zahlen sind erschreckend: 80 Millionen Euro Schulden lasten auf der Stadt Selm, täglich müssen 10 000 Euro alleine für Zinsen aufgebracht werden. Rechnerisch hat jeder Selmer Bürger 3000 Euro Schulden. mehr...

Lünen
LÜNEN Die „Ruhr.2010“ hat gerade erst begonnen, und schon sind bleibende Erinnerungen an das Kulturhauptstadtjahr auf dem Markt. Zwei Münzen zum Beispiel. mehr...

TOP-Links Anzeige
Ticketshop
boppinBoppin B
Die ehemalige Vorband von Sasha heizt mit Rock'n'Roll der 50er Jahre ordentlich ein! Tickets...
Mehr Tickets
Alle Tickets...
Nordkirchen
NORDKIRCHEN Im Jahr 2009 gab es keinen Toten mehr auf den Straßen der Schlossgemeinde. Im Jahr 2008 waren noch drei Menschen bei Verkehrsunfällen in Nordkirchen ums Leben gekommen. Auch fast alle anderen Unfallzahlen haben sich positiv entwickelt. mehr...