Banse "blockt": Dem Glück zum Greifen nah
WERNE Jana Banse ist Volleyballerin und spielt mit dem TV Werne in der zweiten Bundesliga. In einer Kolumne berichtet die 23-Jährige exklusiv für die Ruhr Nachrichten über das Geschehen beim TVW. In der heutigen Ausgabe schreibt sie über ihre eigene Theorie zur Niederlage vom vergangenen Wochenende und warum sie dem Glück zum Greifen nah war.
Die Volleyballerin Jana Banse berichtet in einer Kolumne über das Geschehen beim TV Werne. (Foto: privat)
- Nummer eins: Wir hatten alle richtig viel Spaß auf dem Feld. Und wenn mal ein Ball daneben ging, dann haben alle gesagt "Der nächste klappt wieder". Und dieses Mal haben es auch alle so gemeint.
- Nummer zwei: Die Fans waren der Knüller. Lautes Getrommel, immer wieder der motivierende "Werne-Ruf"“ und sogar nach dem verlorenen Spiel noch Standing-Ovations. Großartig.
- Nummer drei: Die schwarzen Trikots müssen uns neue Kraft verliehen haben, sonst haben wir immer in blau gespielt.
Nur eine Armlänge fehlte zum Sieg
Zum Sieg hat uns buchstäblich nur noch eine Armlänge gefehlt: Zum Ende des vierten Satzes hat die gegnerische Zuspielerin gemerkt, dass wir den Parchimer Außenangreiferinnen keinen gescheiten Block entgegen setzen konnten.
Auch in meinem Blockspiel ist noch viel Luft nach oben, auch wenn ich sagen muss, dass es insgesamt auf meiner "neuen" Position schon deutlich besser geklappt hat, als alle – inklusive mir – es gedacht hätten. Das hat richtig Spaß gemacht.
Warum wir letztendlich doch nicht gewonnen haben, dazu habe ich meine ganz eigene Theorie: Als ich mittags am Dortmunder Hauptbahnhof auf dem Weg Richtung Werne war, habe ich einen Glückscent auf dem Boden liegen sehen. Da ich voll bepackt war mit großer Sporttasche und Salatschüssel, habe ich ihn nicht aufgehoben. Das Glück war zum Greifen nah. Ich verspreche euch: Nächstes Mal werde ich ihn aufheben – und dann gewinnen wir.



























