Sportlerporträt: Juri Kollhoff - Auf dem Weg nach oben
WERNE Juri Kollhoff ist die große Nachwuchshoffnung des Werner SC. Der 17-jährige Volleyballer sorgt sowohl in der Halle und auf Sand unter freiem Himmel für Furore. Ein Porträt.
Juri Kollhoff mit seinem Spielgerät. (Foto: Florian Groeger)
Fotostrecke Beachvolleyball: Talent Juri Kollhoff in Aktion
Der 17-Jährige (bald 18) ist die große Nachwuchshoffnung des Werner SC. Seit 1997 trägt er das Trikot des WSC – zunächst nur in der Volleyballabteilung – ab 2009 sorgt Kolloff auch auf sandigem Untergrund für Furore. Die Vorteile liegen für den Youngster auf der Hand. "Beachvolleyball ist deutlich laufintensiver, man hat auch deutlich mehr Ballkontakte. Und draußen macht es einfach noch mehr Spaß", sagt Kollhoff, der im kommenden Jahr sein Abitur am Anne-Frank-Gymnasium (Leistungskurse Geschichte und Englisch) baut.
Fehlendes Glück
Gleich in seinem ersten Beach-Jahr eroberte er 2009 bei den Westdeutschen Meisterschaften den siebten Platz, in den letzten beiden Jahren fehlte das Glück. "2010 war nichts, 2011 waren wir richtig in Form, dann hat sich mein Partner Lenard Exner am Sprunggelenk verletzt und musste absagen". Mit WSC-Ersatzmann Timo Rinschede reichte es letztlich "nur" zu Rang neun. "Echt schade. Das Halbfinale wäre auf jeden Fall drin gewesen.“
Da sich die Beachvolleyball-Saison dem Ende neigt, startet Kollhoff ab September wieder in der Halle durch – mit der ersten Mannschaft des WSC in der Landesliga und der U 20 in der Oberliga. Für die sportliche und berufliche Zukunft hat Juri Kollhoff bereits klare Vorstellungen. "Natürlich möchte ich den Sport in Zukunft professionell betreiben, aber die Verdienstmöglichkeiten sind doch sehr begrenzt. Nach dem Abitur würde ich gern ein soziales Jahr dranhängen."
Auch für die Zeit danach steht der Masterplan schon. "Studieren, am liebsten in den Niederlanden. Irgendwas mit Sport."






























