Fußball: Zwei Zähne und viel Blut verloren - Schlägerei beim Symalla-Cup soll Konsequenzen haben
STOCKUM/WERNE Warum plötzlich die Fäuste flogen, ist unklar. Klar ist aber, dass die Prügelei beim Halbfinale des Symalla-Cups zwischen Hisham Saado vom Werner SC und Stockums Tolga Akbulut Konsequenzen haben wird.
Hisham Saado, Werner SC. (Foto: Archiv)
Zähne wieder eingesetzt
Vom Platz flog aber keiner der Kontrahenten, weil der Schiedsrichter kein rotwürdiges Verhalten gesehen hatte. Trotzdem wurden beide verletzt ausgewechselt. Akbulut wurde noch in der Kabine von Benni Gumprich mit einem Pressverband behandelt, bevor er ins Krankenhaus fuhr.
Auch die Saadoschen Zähne wurden gefunden und in einer Dortmunder Zahnklinik wieder eingesetzt. Die Chance, dass sie halten, liegt bei etwa 50 Prozent. Saado ist mittlerweile wieder zu Hause. Ob ihm auch vereinsinterne Konsequenzen drohen, steht noch nicht fest.
Zinke: "Saado muss mit langer Sperre rechnen"
"So wie der Schiedsrichter es im Spielbericht vermerkt hat, wird es wohl Nachfragen geben. Auch ich habe nicht genau gesehen, was da passiert ist. Es macht jetzt aber keinen Sinn irgendwelche Sanktionen auszusprechen, die hinterher zurückgenommen werden müssen", sagte WSC-Trainer Andreas Zinke, der extrem angefressen auf die Disziplinlosigkeit seines Kickers reagierte. "Das kann nicht sein. Er schadet damit auch der Mannschaft. Er muss jetzt mit einer langen Sperre rechnen."



























