Bei den Zwiebeljoggern steht Spaß an erster Stelle
WITTEN Zwiebeln kennt Jeder, Jogger auch. Doch was ist ein Zwiebeljogger? Wer bisher noch keine Gelegenheit hatte, die Wittener Zwiebeljogger zu erleben, kann das am kommenden Samstag, 6. September, auf der Zwiebelkirmes beim Zwiebelsack-Staffellauf nachholen.
Christiane und Martin Seubert halten ein altes Shirt der Zwiebeljogger. (Foto: Ingrid Piela)
Der Lauf ist Ehrensache
Seinen ersten Lauf absolvierte der 56-jährige vor 30 Jahren als Gastläufer für die Sparkasse Witten. In den folgenden drei Jahre scharte er dann bereits ein Team mit Freizeitsportlern um sich, die Dixi-Club-Mannschaft.
Mittlerweile ist der alljährliche Start beim Zwiebelackträgerlauf „Ehrensache“ und aus der auf fünf Personen angewachsenen Familie Seubert – Ehefrau Christiane, Töchter Sina (22) und Anke (18) sowie Sohn Kevin (16) – machen alle mit.
Einen Tag später steht Zwiebelkuchenbacken auf dem Plan
Drei Tage vor dem großen Ereignis trainiert die Gruppe immer noch einmal zusammen das Säckeschleppen. Dabei passieren auch schon mal Dinge, die einen noch nach Jahren zum Schmunzeln bringen, weil etwa nicht ganz so trainierte Mitläufer beim Training im Wald „verloren“ gingen und erst nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Auto aufgestöbert werden konnten.
Und weil die Läufer mit echten Zwiebelsäcken trainieren, steht am Tag darauf traditionell bei Familie Seubert Zwiebelkuchenbacken im Terminkalender. Spätestens da sind alle wieder vereint.
Nach dem Lauf gibt es für jeden eine kleine Zeitung
Damit sich beim Zwiebelsackträger-Staffellauf keiner verläuft, trägt die Mannschaft eigene Trikots. Und nach dem Lauf erhalten alle Zwiebel-Jogger von Martin Seubert eine kleine Zeitung mit Schlagzeilen wie „Zwiebeljogger schlagen Schalotten“ oder „Schnelle Sina erlebte einen Traum-Start“.
Am Ende feiern alle zusammen, denn das Wichtigste ist für Martin Seubert: „In erster Linie muß man Spaß haben.“























