Kemnade International: Festival beginnt mit Dialog der Kulturen
WITTEN Gemeinsam eröffneten Bochumer Symphoniker und Gäste aus dem Iran um Keyvan Saket Kemnade International - gefördert auch von Witten. Und sorgten damit beim Zeltfestival für das Zusammentreffen von Orient und Okzident.
Dirigent Harry Curtis mit Keyvan Saket an der Langhalslaute und Sängerin Shorangiz Zahireddini (v.r.). (Foto: Kühlem)
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Musikalische Zugeständnisse
Der Dialog zwischen den Kulturen funktionierte durch die Beschäftigung des Orchesters mit traditioneller persischer Musik und durch Zugeständnisse der iranischen Musiker an westliche Hörgewohnheiten. Wo der Zuhörer im Iran meist mit langem Musikfluss und improvisierten Passagen zu tun hat, spielte das Ensemble kurze, meist komplett durchkomponierte, leicht verständliche Stücke.
Sehnsüchtige Klänge
Neben Saket waren auch der sehnsuchtsvoll-klagende Gesang von Shorangiz Zahireddini, Masih Madani an der Kniegeige und Tombak und Shervin Mohajer an der Trommel Kamantscheh zu bestaunen. Der flirrende Klang der Langhalslaute Tar, an der Keyvan Saket Meister ist, kam noch dazu. Besonders großen Applaus gab es für Sakets Interpretationen hiesiger Standards wie Mozarts Türkischem Marsch.
























