Neue Single: Franz K. spendet Download-Erlös an Solidarfondsstiftung
WITTEN Franz K. hat noch immer Bock auf Rock – und setzt die Lust am Helfen jetzt obendrauf: Der Erlös aus Internet-Downloads der neuen Single "Auf dem Weg nach Hause" der Wittener Band fließt komplett an die Solidarfondsstiftung NRW und ihre Hilfsprojekte in Witten und Castrop-Rauxel.
Von den Single-Downloads des Franz K.-Titels "Auf dem Weg nach Hause" profitiert die Solidarfondsstiftung NRW: (v.l.) Dr. Michael Kohlmann, Stefan Josefus und Michael Grimm. (Foto: Susanne Linka)
„Ich bitte die Fans ausdrücklich, die Single mal nicht zu kopieren und zu klauen“, fordert Josefus dazu auf, der Solidarfondsstiftung NRW ganz bewusst die circa 40 Cent zu gönnen, die der Single-Download kostet.
Party in Castrop-Rauxel
Ab Freitag ist der Titel auf den gängigen Plattformen wie Amazon, I-Tunes und Musicload zu finden. „Ich finde es gut, dass die Stiftung sich um Schulen kümmert, schließlich wollte ich selbst mal Lehrer werden und habe in Bochum mit Ach und Krach mein Staatsexamen gemacht“, begründet der in Durchholz lebende Josefus sein Engagement.
Zusätzlich zum Download-Erlös tritt Franz K. für den Solidarfonds am 1. September auch ohne Gage bei der „Rock im Pool“-Party in Castrop-Rauxel auf. „Wir haben ein Programm für anderthalb Stunden zusammengestellt, das neue Titel, aber auch unsere alten Hits enthält“, verrät Josefus.
Jahrelang zurückgezogen
„Der Vater von Franz K“, wie der neue Sänger Michael Grimm (einst „Extrabreit“) ihn nennt. Nach dem Tod seines Bruders Peter Josefus 1997 hatte er sich zehn Jahre lang aus dem Musikgeschäft zurückgezogen. „Franz K. trägt sich langsam auch finanziell wieder“, gibt Stefan Josefus jetzt einen aktuellen Einblick in das Bandleben.
„Bei ,Rock am Pool` wird auch Geier Sturzflug auftreten“, erklärt Organisator Dr. Michael Kohlmann. Mit anderen Bands stimmt er noch Termine ab.
Gemischtes Publikum
Die Musik von Franz K. spricht heute ein Publikum zwischen 30 und 60 Jahren an: „Die jüngeren kommen wegen unserer neuen CDs, die anderen sind unsere Fans von früher“, freut sich Josefus. Auch die Bestellungen der Radiosender zeigen ihm deutlich: „Da wir jetzt in drei Jahren schon drei neue CDs gemacht haben, merken alle: Da muss doch mehr dahinter stecken.“























