Premiere im Stockumer Theaterverein: Kishon-Stück greift Vorurteile auf
WITTEN "Schwarz auf Weiß", das Stück, das vor über 50 Jahren von Ephraim Kishon über das Zusammenleben von Juden und Arabern geschrieben wurde, ist immer noch hochaktuell. Das bewies die Premiere des Stockumer Theatervereins am Samstag.
Die Situation zwischen den weißen und den grauen Mäusen ist gespickt von Vorurteilen und gegenseitiger Ablehnung. (Holger Görg)
Ein Grund mehr für den Regisseur Tobias Grunwald und sein Ensemble vom Stockumer Theaterverein (STV), die von Kishon in seinem Stück verarbeitete Problematik des Glaubens und des Andersseins erneut aufzugreifen und auf die Bühne zu bringen.
Gemeinsamer Feind
Die Mäusefamilien leben auf engstem Raum bei einander. Und obwohl von einem gemeinsamen Feind, der Katze, ständig bedroht, gelingt es niemandem, die eigentlichen Gemeinsamkeiten zu erkennen. Die Gedanken sind vergiftet von Vorurteilen und falschen Vorstellungen vom Gegenüber.
Liebe führt zum Happy-End
Doch letztendlich ist es die Liebe zweier junger Mitglieder der beiden gegensätzlichen Familien, die allen die Augen öffnet und das Stück in ein Happy-End verwandelt.
Der STV, der für seine Aufführungen die Pausenhalle der Harkortschule mit vielen Helfern jedesmal in ein kleines Theater verwandelt, konnte übrigens dieses Mal seinen Gästen dank einer großzügigen Sachspende ein professionelles Bühnenbild bieten.























