Eröffnung am 31. März: "Knut’s" in der Wiesenstraße verbindet Bar und Kultur
INNENSTADT Das "Knut’s" in der Wiesenstraße soll ab dem 31. März Treffpunkt für Genießer und Kulturinteressierte sein. Gastgeber ist der Verein "Stellwerk", der sich bereits mit zahlreichen Kulturaktionen in Witten einen Namen gemacht hat.
Haben viel Arbeit hinter sich (v.l.): Johanna Glaser (19), Dominik Klimat (21), Waldemar Riedel (26), Jakob Probst (28), Philip Asshauer (32), Julian Kolberg (20) und Gabriel Schunck (29). (Foto: Groeger)
Klare Vorstellungen
Verantwortlich ist der gelernte Theaterpädagoge für den Namen der neuen „Kulturkneipe“. „Die Rolle des Knut Schmidt hat mir ein Regisseur einmal auf den Leib geschneidert. Seither nennen mich alle nur noch Knut. Manche kennen meinen richtigen Namen gar nicht“, scherzt der 29-Jährige.
Lukullisch hat Waldemar Riedel klare Vorstellungen: Es werden „kleine, raffinierte Sachen serviert. Alles was schnell geht und gut schmeckt, ist für uns interessant.“
Fotostrecke Renovierung im "Knut's"
Bei der Zusammenstellung geht man kreative Wege. „Wir gucken, was die Konkurrenz im Angebot hat und greifen uns das Beste raus.“ Blut geleckt haben die Knut-Jünger im vergangenen Herbst. Beim zeitlich begrenzten Projekt „Knut’s Kunstcafe“ über sechs Wochen. „Das“, sagt Philip Asshauer, „war ein guter Vorlauf für unser jetziges Projekt.“Dessen Konzept überzeugte auch das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung, das die Wittener mit 150.000 Euro unterstützt. Gastgeber ist der Verein „Stellwerk“, der sich mit zahlreichen Kulturaktionen in Witten einen Namen gemacht hat – Theaterreihe „Nachtasyl“, mobiler Garten für die Innenstadt oder das Hinterhof-Wohnzimmer „Kulturnische“.
Lebendiger Raum
„Wir wollen nicht die durchdesignte, geleckte Location. Jeder kann seine eigenen Ideen einbringen. Ein lebendiger Raum soll entstehen“, so Schunck. Und zwar (fast) komplett in Eigenregie. „Mir machen den Umbau im Prinzip komplett alleine. Natürlich haben wir uns zu Beginn ein paar Tipps vom Architekten geholt, mehr aber nicht.“
Die Fertigstellung bis Ende März ist also beschlossene Sache. Trotzdem ist externe Hilfe erwünscht. Asshauer: „Wer Bock hat, kann gerne vorbeikommen und mit anpacken.“ Ein Satz, der die Intention des „Knut’s“ auf den Punkt bringt.


























