Universität Witten/Herdecke: Tag der Ideen gibt Einblicke in die Zukunft
ANNEN Ideen stehen bald im Mittelpunkt an der Universität Witten/Herdecke (UWH). Vier Studenten haben den Tag der Ideen organisiert. Erstmals findet dieses Event in der Ruhrstadt statt.
Organisatoren des Tags der Ideen (v.l.): Joel Lorisch, Leopold Kohl und Raphael Schmidt. (Foto: Zabka)
Die Organisatoren Raphael Schmidt (29), Joel Lorisch (24), Leopold Kohl (28) und Thorben Clausen (25) wollen Zukunftsideen aus den Bereichen Wirtschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft zusammentragen und mit individuellen Fragestellungen würzen.
„Wir sind davon überzeugt, dass sich etwas ganz eigenes entwickeln wird“, fiebern die Studierenden schon dem Tag der Ideen entgegen. Viele regionale Initiativen bauen in der großen Halle ihre Stände auf. Dort gibt es dann Informationen über zahlreiche zukunftsweisende Aktivitäten.
„Wir haben Menschen eingeladen, die als Zukunftsgestalter schon viele praktische Erfahrungen gesammelt haben“, ergänzt Leopold Kohl. „Und sie wollen ihr Wissen an alle neugierigen Newcomer weiterleiten.“ Beim Tag der Ideen ist jeder willkommen, der sich nachhaltig, gesellschaftlich engagieren möchte – von jung bis alt.
Spannende Workshops
Es gibt nicht nur Diskussionen und Vorträge, sondern auf spannende Workshops – beispielsweise über einen „nachhaltigen Apfelstrudel“, über moderne Clownerie zum Mitmachen oder über die Mobilität der Zukunft.
Der Tag der Ideen soll Freude machen. Somit kommt auch die kulinarische Seite nicht zu kurz. Dafür stellen sich die Organisatoren höchstpersönlich in die Uni-Küche. Frisch gekocht werden biologische, saisonale und regionale Spezialitäten – beispielsweise Kürbissuppe.
Zukunft gestalten
„Der Tag der Ideen erfindet sich eigentlich immer neu“, so Joel Lorisch. „Wir wollen Zukunft gestalten und Räume für neue Ideen öffnen.“ Einer dieser Räume ist der Raum für den Dialog. Dort geht es um Fragen wie „Kann man langsamer gehen und trotzdem schneller sein? Wer spricht, wenn alle zuhören?“























