Lesung: Vom Massai zum Weltbürger
WITTEN Es gibt Menschen, die haben einen ganz besonderen Lebensweg beschritten. Der Kenianer Morompi Ole-Ronkei ist einer von ihnen. Der Journalist Andreas Malessa hat seine Geschichte jetzt in einem Buch niedergeschrieben.
Ole Ronkei hat einen eindrucksvollen Lebensweg hingelegt. (Foto: Privat)
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Der Journalist Andreas Malessa hat seine Geschichte aufgeschrieben. Am Montag, 6. September, um 20 Uhr stellen sie gemeinsam die die Biografie „Mein Herz in Afrika“ in der FeG Witten (Goltenkamp 2, Ecke Bodenborn) vor.
Bunter Kontinent mit Schattenseiten
Die Fußballweltmeisterschaft hat in besonderer Weise die Blicke der Welt nach Afrika gezogen: Auf einen Kontinent mit bunter Vielfalt und fröhlichen Menschen. Aber auch einen Erdteil, der an Armut, Aids und Kriegen leidet.
Morompi Ole-Ronkei weiß, was es bedeutet, arm in Afrika aufzuwachsen. Ein Stipendium für bedürftige Jungen ermöglichte ihm mit 12 Jahren, zur Schule gehen zu können. Sein Weg führte ihn weit über sein Dorf in Kenia hinaus: Heute arbeitet er für das internationale Kinderhilfswerk Compassion als Direktor für „Child Advocacy“ – das heißt, er setzt sich weltweit für die Belange der ärmsten Kinder ein.
Brücke in eine unbekannte Welt
Der Themenschwerpunkt von Andreas Malessa, die „Dritte Welt“, führte ihn zu Reportagen in verschiedene Länder Afrikas. Die Biografie über Morompi Ole-Ro ist das jüngste Werk des Buchautors.
Im gemeinsamen Gespräch bauen der Massai und sein deutscher Biograf eine Brücke in eine unbekannte und faszinierende Welt. Die Zuhörer werden Kulturelles und Kulinarisches erfahren, aber auch von den sehr realen Nöten Afrikas.
























