Gute Quote: Witten verfügt über überdurchschnittlich viele Behinderten-Parkplätze
WITTEN Die Parkplatz-Situation für Behinderte sieht in Witten gut aus: Im ganzen Stadtgebiet liegt die Quote bei rund zwei Prozent - und damit doppelt so hoch wie in vielen anderen Städten.
Überhaupt sieht Schroeder die Parkplatz-Situation in der Ruhrstadt als durchaus komfortabel an. „Bei den Behinderten-Parkplätzen verfügen wir im gesamten Stadtgebiet über eine Quote von rund zwei Prozent. In anderen Städten sind es maximal halb so viel“, so Schroeder.
Keine gesetzliche Mindestanzahl
Eine gesetzliche Mindestanzahl ist nicht vorgeschrieben – die Städte sollen aber sicherstellen, dass sich die Behinderten angemessen am öffentlichen Leben beteiligen können. In der Innenstadt stehen derzeit 58, in Herbede neun dieser Parkflächen zur Verfügung. „In Annen haben wir keinen öffentlichen Behindertenparkplatz, inklusive der Verwaltungsgebäude sind es aber doch 16 Stück. Das reicht aus“, erläutert Schroeder.
Abgelehnt wurde daher der Antrag von Ingrid Borkenstein, die sich eine Abstellmöglichkeit an der Ecke Herdecker-/Annenstraße gewünscht hatte. „Diese Stelle ist für einen Behindertenparkplatz ungeeignet“, begründet Schroeder. „In der Regel kommen solche Anfragen aus der Politik. Und dann reagieren wir auch.“ So geschehen beim neuen Medizinzentrum am Herbeder Rathaus.
Kostenlos mit Ausweis
Inhaber eines aG-Ausweises („außergewöhnliche Gehbehinderung“) können ihr Auto übrigens auf kostenpflichtigen Parkplätzen gratis abstellen. Es genügt, wenn der Ausweis gut sichtbar auf der Ablage liegt.























