Markt der Möglichkeiten: Zeltfestival öffnete erstmals für Besucher
HEVEN Karibische Feinkost und tragbare Sonnenuhren gab es am Samstag beim „Markt der Möglichkeiten“ des Zeltfestivals am Kemnader See zu bestaunen.
Alex Ominde mit seinen kleinen Kunden. (Foto: Lukas)
Zeltstadt öffnet ihre Tore
So öffnete am Samstag auch die rund um das Hauptzelt errichtete Zeltstadt ihre Tore. Und das auch für Besucher, die mit Livemusik nicht allzu viel am Hut haben. So wirklich hinter die Kulissen blicken ließen die Macher sie nicht, dafür eröffnete der große Kunsthandwerkermarkt mit allerlei ungewöhnlichen Ständen. Wie dem von Alex Ominde.
Der Frankfurter stammt gebürtig aus Kenia und seit Samstag kennt er auch den Kemnader See. Hier stellt er kenianische Kunst vor. Masken, Musikinstrumente, Figuren aus Speckstein und aus Holz. „Schon mein Großvater war Künstler“, erzählt er. Ein anderes Anliegen verfolgt Roland Ebbing, der mit einem Kleidungsstand die Blicke auf sich zog.
Maskottchen des Reviers
Grund war der Grubenmann. Das Männchen ziert T-Shirts, Pullover, Coffee-to-go-Becher. „Ich glaube, es hat das Zeug zum Maskottchen des Reviers zu werden“, meint Ebbing selbstbewusst. „Es ist eine Figur ohne Schnörkel, die jeder mit dem Ruhrgebiet in Verbindung bringt.“ Eine sympathische Idee.
Weit und breit gibt es jedenfalls nichts, was mit dem Zeltfestival vergleichbar wäre. Davon zeugten die vielen Besucher, die sich in der warmen Nachmittagssonne auf den Markt am See wagten. Ob Pommes rot weiß oder Haute Cuisine mit erlesenen Weinen – das gastronomische Angebot ist vielfältig und auf Qualität bedacht.
Konkurrenz aus dem Umkreis
Dass es keinen Massenandrang gab, dürfte in der wenig zentralen Lage begründet sein – auch wenn inzwischen mehrere Buslinien den Zeltplatz anfahren. Zudem musste auch für den Markt ein Ticket gelöst werden. Das kostete zwar nur zwei Euro, doch die Veranstaltung muss schließlich mit zahlreichen kostenlosen Märkten im Umkreis konkurrieren.
Die Organisatoren des Zeltfestivals hatten allerdings die Kinder nicht vergessen: Ob Sand- und Angelspiele, Mal- und Ratespielaktionen, all das passte am Samstag zum äußerst angenehmen Wetter rund um Kemnade. Und in einem Punkt dürfen sich die Organisatoren auf jeden Fall selbst auf die Schultern klopfen: Die Zeltstadt ist bereits in ihrem zweiten Jahr zu einer Institution am See geworden.























