Damen-Handball: 29:42 - ETSV-Trainer nach Pokal-Niederlage zufrieden
WITTEN Wenn die eigene Mannschaft 42 Tore kassiert, sollte man als Handball-Trainer eigentlich vor Wut kochen. Genau das Gegenteil war bei Frank Mazur, Trainer des Verbandsligisten ETSV Witten, der Fall.
ETSV-Trainer Frank Mazur. (Foto: Barbara Zabka)
ETSV Witten - TV Schwitten 29:42
Am Sonntag verlor sein Team in der ersten Runde des HVW-Pokals zwar mit 29:42 gegen den Oberligisten TV Schwitten. Meckern wollte Mazur deswegen aber nicht. Denn was sein Team in der ersten Halbzeit zeigte, stimmte ihn zufrieden. Nach 22 Minuten leuchtete ein 13:14 für die Gäste auf der Anzeigetafel der Kreissporthalle.
"Was wir bis dahin gespielt haben, war super. Damit war ich richtig zufrieden." Was folgte, war ein wildes Wechselspiel des Trainers, der alle seine Spielerinnen auf dem "Parkett" sehen wollte.
"28 Deckungsvarianten durchgespielt"
"Für mich war es ein super Spiel, weil ich sehr gute Erkenntnisse gewinnen konnte", freute sich Frank Mazur. Die Sieben, die beim Anwurf auf dem Feld stand, schien ihn überzeugt zu haben. "Wir haben bestimmt 28 Deckungsvarianten durchgespielt, das werde ich in der Meisterschaft natürlich nicht machen", zeigte sich Mazur experimentierfreudig.
In der zweiten Halbzeit kassierte der ETSV viele Tore durch Gegenstöße. Doch auch das störte Mazur, wie das Endergebnis, wenig. "Das war eigentlich nur ein Testspiel für mich. Daraus werde ich jetzt meine Schlüsse ziehen und nächste Woche geht es dann endlich los."
TEAM
ETSV: Schimm, Schilling; Kuhr, Richter, Unkel, Reschke, Rehkopp, Kania, Reschop, Meyer, Schwarzelmüller, Fleer, Steinbeck.

























