Triathlon-Bundesliga: AsicsTeam TG Witten: Sieg für die Herren, Platz zwei für die Damen
WITTEN Bestens gelaunt konnte Richard Gutt vom AsicsTeam TG Witten am Sonntagnachmittag wieder in seinen Urlaubsort an der Ostsee reisen. Den hatte er nur kurz verlassen - für das Triathlon-Bundesliga-Rennen in Hannover. Dort gab es einen souveränen Sieg bei den Herren und einen zweiten Platz bei den Damen.
Sebastian Rank konnte auf dem Rad der Konkurrenz nicht folgen und sammelte dann einen Triathleten nach dem anderen auf der Laufstrecke ein. Der Jungstar hat in dieser Bundesliga-Saison beeindruckende Konstanz bewiesen.
Herren: Sebastian Rank zieht allen davon
Vor allem der Auftritt der AsicsTeam-Herren glich schon fast einer Demonstration der Stärke. Sebastian Rank entschied die Einzelwertung für sich, ihm folgte Christian Prochnow. Nils Frommhold wurde Vierter und Matthias Zöll Sechster. Auch Claude Eksteen konnte sich weit vorne einordnen, war aber als Zehnter schon das Wittener Streichresultat. "Was die Männer abgeliefert haben, das war allererste Leistungsgüte", lobte Gutt die Mannschaft. Hinter dem überlegenen Gesamtsieger wurde Buschhütten Zweiter vor den Herren des Teams Schwarzwald und den Potsdamer Zeppelinen.
Der Kampf um die Plätze war dabei ungleich spannender als die Siegentscheidung, da zwischen diesen Mannschaften nur vier Platzziffern lagen. "Wenn überhaupt etwas hätte besser laufen können heute, dann ist das der Umstand, dass wir auf Buschhütten nur einen Punkt gutmachen konnten", rechnete Gutt kurz vor, fügte aber hinzu: "Durch einen Radsturz am Samstag mussten die Siegener allerdings geschwächt an den Start gehen."
Damen: Weiter an der Tabellenspitze
Nicht ganz zum Sieg reichte es für Damen des AsicsTeam TG Witten. Den mussten sie den schärfsten Rivalinnen aus Erlangen überlassen. "Mit dieser Platzierung können wir aber gut leben, denn so stehen wir weiter an der Tabellenspitze und haben es am Schliersee selbst in der Hand, unseren Titel zu verteidigen", erklärte Gutt. Nichts anderes als der Titel bleibt das Ziel.
Kathrin Müller als Zweite, Lena Brunkhorst als Siebte und Maren Wolter als 16. konnten damit die vorherige Zielsetzung, nämlich den ersten Platz zu stabilisieren, realisieren. Sie rundeten somit den aus Wittener Sicht fast perfekten Triathlonnachmittag in Hannover ab.

























