Triathlon: Kathrin Müller schielt auf eine Top-12-Platzierung
WITTEN Madrid ist im internationalen Triathlon-Kalender eine feste Größe; die neu geschaffene WM-Serie der Internationalen Triathlon-Union macht zum zweiten Mal Station in Spanien. Kathrin Müller, Kapitänin beim Asics Team Witten, geht optimistisch ins Rennen.
Kathrin Müller erklärt vor dem Rennen in Madrid: "Ich schaue Richtung Top 12." (Foto: Archiv)
Vier Wochen hartes Training liegen hinter ihr und sowohl Körper als auch Kopf seien willens, auch 2010 wieder mit einer Top-Platzierung im Gepäck abzureisen. "Ich schaue Richtung Top 12", erklärte Müller beim Bundesliga-Rennen in Witten. Stück für Stück will sich die deutsche Nummer zwei nach vorne schieben in der internationalen Rangliste.
Aus gutem Grund: "Madrid ist nicht nur ein wichtiges Rennen im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf, sondern auch der Startschuss für die Olympia-Qualifikation 2012", nennt Müller einen zusätzlichen Motivationsfaktor. Zudem sei die ARD live vor Ort, um das Frauenrennen zu übertragen.
Lisa Norden startet nicht
Nicht duellieren wird sie sich dabei mit ihrer Teamkollegin Lisa Norden. Die Schwedin will ihre Form durch weitere Trainingseinheiten verbessern, um in den nächsten Rennen wieder auf höchstem Niveau antreten und um den Sieg kämpfen zu können. "Das Feld ist dennoch stark besetzt, wenngleich neben Lisa auch ein paar Topathletinnen aus Neuseeland oder den USA fehlen", so Müller, die eigentlich mehr auf sich schauen will. "Ich möchte meine harte Trainingsarbeit umsetzen und dann sehen, was dabei rauskommt."
Die Weltspitze sei zwar noch ein Stück weg, weiß Müller. Dies sollte sie aber nicht daran hindern, im Wettkampf Spaß zu haben und nachher sagen zu können: "Ich hab alles gegeben, was ich zurzeit kann."























