Triathlon: Rote Karte beendet die Titelträume (mit Videos)
WITTEN Der große Traum vom Titelgewinn war geplatzt, da war das erste Rennen der Bundesliga-Saison im Triathlon noch nicht einmal beendet. Die Männer des Asics Team Witten müssen ihre Titelambitionen begraben, weil Neuzugang Thomas Springer nach dem Einzelrennen disqualifiziert wurde. Was war geschehen?
"Ich hatte doch gar keinen Vorteil" empörte sich Springer ebenso wie seine Mannschaftskameraden, wie die Teamverantwortlichen. Die Argumentation des Asics Teams teilten sogar die anderen Mannschaften - nicht jedoch die Wettkampfrichter der DTU. Die Konsequenz: Springer wurde als Letzter seines Vorlaufs gewertet - plus Zeitstrafe. Alle Einsprüche, Proteste und Reden fruchteten nicht, Witten lag vor dem Teamrennen nur noch auf Rang zehn statt auf Platz zwei. "Da wird der Sport kaputt gemacht", ereiferte sich Kapitän Matthias Zöll, der sich in Glanzform präsentierte, stärkster Mann seines Teams war.
Mit Wut im Bauch
Denn rein sportlich lieferte der Rennstall gute bis sehr gute Resultate ab. Mit Springers Einzelzeit ohne Strafe hätte Witten vier Triathleten unter den Top Ten gehabt nach dem Einzelrennen und beim Jagdstart der Mannschaften nur der Weltauswahl des TV Buschhütten (Sieger mit 1:35 Minuten Vorsprung!) den Vortritt lassen müssen.
Mit entsprechener Wut im Bauch peitschen sich Zöll, Springer, Christian Prochnow, Nils Frommhold und Joshua Amberger zu Bestleistungen auf der Rad- und Laufstrecke an. Das brachte dem Asics Team immerhin noch den Sprung auf Platz sieben. Doch der Rückstand auf das Top-Team aus Buschhütten ist durch das miserable Resultat in Gladbeck bereits so groß, dass an die Deutsche Meisterschaft kaum noch zu denken ist.
Asics-Teammanager Richard Gutt: "Es ist für mich absolut unverständlich, dass Wettkampfrichter wegen solcher Kleinigkeiten beim ersten Rennen der Bundesliga die Meisterschaft entscheiden. "























