Basketball-Oberliga: Ruhrbaskets haben noch das Hinspiel im Hinterkopf
WITTEN Für die Ruhrbaskets wird es in diesen Wochen nicht einfacher. Nachdem die Wittener in der Basketball-Oberliga in den vergangenen Wochen gegen den Tabellenführer BG Hagen II und den Liga-Fünften TV Gerthe ran mussten, kommt nun mit dem TV Hohenlimburg am Samstag eine weitere fast unlösbare Aufgabe.
SG Ruhrbaskets - Hohenlimburg
(Sa. 19 Uhr, Schott-Halle)
Die 76:117-Niederlage war die bisher deutlichste Pleite der Saison. Dies zeigt zugleich, wie stark die Hohenlimburger sind, obwohl die Mannschaft zurzeit nur Dritter ist. "Für mich hat Hohenlimburg den stärksten Kader der Liga. Wir sind ganz klarer Außenseiter gegen diese Truppe", so Spielertrainer Fady El-Murr. Beim Gegner können zwei Spieler regelmäßige Einsatzzeiten in der 2. Liga als Erfahrung vorweisen. Dazu gesellen sich diverse ehemalige Regionalliga-Spieler.
Dennoch wollen die Ruhrbaskets trotz der augenscheinlichen Überlegenheit des Gegners eine Siegchance nicht ausschließen. Schließlich läuft bei den Hohenlimburgern auch trotz des beachtlichen Kaders nicht alles rund in dieser Spielzeit. Das angestrebte Ziel, den Aufstieg in die zweite Regionalliga, kann aus eigener Kraft schon nicht mehr realisiert werden.
"Wir werden nur mit acht Spielern antreten können"
Grund dafür sind unter anderem auch Niederlagen gegen vermeintlich schwächere Gegner. So verlor Hohenlimburg überraschend beim BC Soest und BC Langendreer. Warum also nicht auch in Witten? "Alles andere als eine Niederlage wäre eine wahnsinnige Überraschung", bleibt El-Murr realistisch. Dabei bereiten ihm vor allem die vielen Ausfälle Sorgen. "Wir werden nur mit acht Spielern antreten können", erzählt der Ruba-Trainer, der hofft mit einer engagierten Leistung Selbstvertrauen für die nächsten Spiele sammeln zu können.
Denn dann geht es gleich gegen vier Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte - alles Pflichtaufgaben für die Wittener, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.























