Basketball-Oberliga: Ruhrbaskets müssen siegen - für die theoretische Chance
WITTEN Die Ruhrbaskets stehen in der Basketball-Oberliga mit dem Rücken zur Wand. Wirklich realistisch scheint der Klassenerhalt der Wittener vor dem Hintergrund des bisherigen Saisonverlaufs nicht mehr zu sein. Um zumindest die theoretische Chance zu wahren, ist ein Erfolg bei Boele-Kabel am Samstag Pflicht.
Beim TV Hohenlimburg gelang den Ruhrbaskets (l.) nicht der große Wurf. (Foto: Robert Szkudlarek)
Baskets Boele-Kabel - Ruhrbaskets
(Sa. 20 Uhr)
Mit drei Siegen weniger auf dem Konto stehen die Wittener hinter dem SV Haspe 70 II auf dem elften Tabellenplatz. Aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegen die Hasper brauchen die Wittener sogar vier Erfolge aus den verbleibenden fünf Spielen - vorausgesetzt, dass die Hasper Reserve kein Spiel mehr gewinnt.
Sollten die heimischen Basketballer sogar alle fünf Spiele gewinnen, könnten - rein theoretisch - auch noch BC Soest und BC Langendreer eingeholt werden. Die nächsten Spiele werden somit zu K.o.-Spielen für die Wittener. Mit Beole, Soest, Langendreer und Siegen kommen die nächsten vier Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Gegen Biggesee am letzten Spieltag dürfte kaum etwas zu holen sein. Davon ausgehend, wäre der Abstieg bei einer Niederlage am Samstag wohl endgültig besiegelt.
"Wir wollen keine unnötige Spannung erzeugen"
Rechenspiele, die kaum Hoffnung machen. Deshalb versuchen die Ruhrbaskets auch ohne Druck an die Sache ranzugehen. "Wir wollen keine unnötige Spannung erzeugen", sagt Spielertrainer Fady El-Murr und ergänzt: "Wir haben im Training viel gespielt und sind motiviert, die letzte Chance vielleicht doch zu nutzen. Auch wenn alle Zeichen gegen uns stehen."
Wieder mit dabei sein wird voraussichtlich Rückkehrer Thomas Kott sowie Thorsten Dachrodt. Allerdings muss El-Murr auf Markus Wysgol, Sebastian Schüler und Sebastian Wieczorek verzichten.























