Basketball-Oberliga: Ruhrbaskets wollen sich mit Anstand verabschieden
WITTEN Die Ruhrbaskets wollen versuchen, sich mit Anstand aus der Basketball-Oberliga zu verabschieden. Trotz einer theoretischen Chance, ist nach der letzten Niederlage gegen Boele-Kabel nicht mehr mit dem Klassenerhalt zu rechnen. Entspannt sehen die Wittener deshalb der Partie am Samstag, 20. März, gegen den BC Soest entgegen.
Die Ruhrbaskets (in Weiß) wollen trotz des bevorstehenden Abstiegs die Spannung hoch halten. (Foto: Robert Szkudlarek)
Ruhrbasktes - BC Soest
(Sa., 17 Uhr, Otto-Schott-Realschule)
Die Enttäuschung nach der unglücklichen Niederlage (100:101 n.V.) in Hagen war auch noch beim Training in dieser Woche zu spüren. Die verpasste Chance, die wohl letzte realistische Möglichkeit zu nutzen, wurde vertan - der Abstieg ist damit so gut wie sicher. "Wir haben noch ein wenig über die Partie in Boele gesprochen. Es ist schon bitter, am Ende so knapp zu verlieren, wenn man eigentlich das bessere Team war", berichtet ein enttäuschter Spielertrainer Fady El-Murr.
Trotzdem wollen die Ruhrbaskets die Köpfe nicht hängen lassen. Das Training soll weiter mit hoher Intensität fortgeführt werden, auch um ein frühzeitiges Auseinanderbrechen des Teams zu verhindern. Schließlich ist es schwer, nach so einer ernüchternden Saison noch einmal die Motivation für die verbleibenden Spiele aufzubringen.
Soest ist schlagbar - "Wir machen ganz normal weiter"
"Wir machen ganz normal weiter, spüren aber keinen besonderen Druck. Diese Woche versuchen wir noch einmal, in der Verteidigung ein paar Verbesserungen umzusetzen, die gegen Boele nicht so gut funktioniert haben", erklärt El-Murr, der besonders vor den starken Center-Spielern der Soester warnt. Trotz eines tief besetzten Kaders seien die Soester schlagbar.
Sollten die Ruhrbasktes gegen Soest verlieren oder der Tabellenzehnte SV Haspe 70 gegen Boele-Kabel an diesem Spieltag gewinnen, ist der Abstieg auch rechnerisch endgültig besiegelt.























