TuS Heven: Sieg verpasst - Ladehemmungen im Angriff
WITTEN Der TuS Heven hat am vierten Spieltag in der Fußball-Landesliga beim WSV Bochum eine starke Vorstellung abgeliefert. Mit drei Punkten wurden die Wittener aber nicht belohnt, weil die Offensivabteilung mit ungewohnten Ladehemmungen zu kämpfen hatte. So stand am Ende eine Nullnummer zu Buche.
Besim Kasumi und der TuS Heven mussten sich beim WSV Bochum mit einem 0:0 begnügen. (Foto: Alexander Füten)
Fußball-Landesliga 3
WSV Bochum - TuS Heven 0:0
Bei Hevens Trainer Hans Bruch überwogen nach Spielschluss aber die positiven Emotionen: "Wenn ich sehe, wie wir hier auswärts aufgetreten sind, da mache ich mir für die Zukunft keine Sorgen." Die Gastgeber waren über 90 Minuten das dominierende Team gegen einen Gegner, der sich fast ausschließlich auf die Defensivarbeit beschränkte.
Trotzdem erspielte der TuS sich eine Reihe guter Tormöglichkeiten. Laut Bruch versagte die gesamte Offensivabteilung vor dem Tor. Weder Daniel Mudric, der in der Vorwoche noch mit drei Treffern glänzte, noch Torjäger David Nyenhuis brachten den Ball im Tor der Bochumer unter. Maik Knapp und Valon Banulla vergaben weitere Möglichkeiten.
Kasumi vergibt die letzte Chance
Immerhin hielt diesmal die Deckung und ließ kaum eine Chance für den Werner SV zu. Das lag auch an dem Abwehr-Duo David Ebner und Mark Heinrich, die zuletzt Kritik ernteten. "Beide haben ein starkes Spiel gemacht", lobte Bruch.
Die letzte Chance des Spiels hatte Besim Kasumi. Der Hevener Mittelfeld-Stratege setzte zum Solo an, verfehlte das Tor im Abschluss aber knapp. "Da hatten wir den Jubelschrei schon auf den Lippen", sagt Trainer Hans Bruch. Nach vier Spielen ist der TuS Heven mit sieben Punkten Fünfter - eine Bilanz, die sich für einen Aufsteiger durchaus sehen lassen kann.
TEAM UND TORE
Heven: Weusthoff - Krickhahn, Ebner, Heinrich, Witt - Lorenzen, Kasumi, Knapp (72. Zimmer), Banulla - Mudric (62. Tasbas), Nyenhuis.
Tore: Fehlanzeige.

























