Fußball-Westfalenliga: Spätes Eigentor schockt Herbedes Frauen
WITTEN Mit einem Teilerfolg kehrten die Fußballerinnen des SV Herbede aus Spexard zurück. Und doch hatte Trainer Rolf Rullmann Grund, sich zu ärgern. Seine Westfalenliga-Mannschaft führte nach 45 Minuten bereits mit 2:0 und hatte in der zweiten Halbzeit die Chance, mit dem 3:0 alles klar zu machen. Es sollte aber anders kommen.
SV Spexard - SV Herbede 3:3 (0:2)
Herbede begann gut, das 1:0 durch Jeanette Götte war aus Gäste-Sicht nach 15 Minuten die logische Konsequenz. Als Maren Sippel nach einer feinen Kombination mit Kirsten Geers das 2:0 erzielte, sah es so aus, als sollte der Ausflug nach Gütersloh von Erfolg gekrönt sein.
Doch in der zweiten Halbzeit machte Spexard mächtig Druck. Bis zur 70. Minute wehrte sich der SVH kräftig und hatte durch Götte und die eingewechselte Nadine Borg auch gute Möglichkeiten zum 3:0. 20 Minuten vor dem Ende klingelte es dann aber doch im Kasten von Anna Mistol.
Spexard bekam weiter Auftrieb, Herbede geriet zunehmend unter Druck und musste in der 80. Minute ein weiteres Gegentor hinnehmen. Als Geers sechs Minuten später die erneute Führung erzielte, sah es nach einem Auswärtssieg aus, Doch Jessica Pudysz traf in der Nachspielzeit ins eigene Tor.
TEAM UND TORE
Herbede: Mistol, Schwenn, Kühl, Walter, Leibold (75. Hahn), Götte, Pudysz, Geers, Sippel, Müller, Mutschall (46. Borg)
Tore: 0:1 Götte (15.), 0:2 Sippel (25.), 1:2 (70.), 2:2 (80.), 2:3 Geers (86.), 3:3 Eigentor Pudysz (90.).

























