Sehenswert
Theater in der Region
Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##99216301#120#600#3
|
Ein Mann (Dylan Walsh) rasiert sich, sehr penibel. Er legt eine CD auf, "Stille Nacht" schallt durchs Haus. Dann packt er seine Sachen, startet den Wagen - und lässt vier Leichen unterm Christbaum zurück. Der "Stepfather" (Stiefvater) hat wieder zugeschlagen.
David (r., Dylan Walsh) und Stiefsohn Michael (Penn Badgley) in einer Filmszene aus "Stepfather". (Foto: dpa)
In Nelson McCormicks Remake des Thrillers von 1987 bleibt die Motivlage des Mörders seltsam diffus. Der Kerml könnte ein Sozialschmarotzer sein, getrieben von der Sehnsucht nach heiler Welt und Familie. Genaues weiß man nicht. Jedenfalls ist er eine Jekyll und Hyde-Type, ein Psychofreak, der den Süßholzraspler mimt.
Wer möchte, kann mitzählen, wie oft in diesem Film das Wort "Familie" fällt. Eine sakrosankte Institution, die der Schurke gründlich pervertiert. Schon hat er sich bei der nächsten alleinerziehenden Mutter eingenistet. Und die Charmeoffensive zeigt Wirkung. Hochzeitspläne werden geschmiedet, drei Kinder kriegen einen neuen Papa.
Doch Lügen haben kurze Beine. Muttis Ex-Mann stellt Fragen, eine Nachbarin wird misstrauisch. Die Luft wird dünner für den Hochstapler mit der falschen Identität. Statt stiften zu gehen, mordet er, um seine Tarnfassade zu retten. Es entspinnt sich ein verdecktes Duell zwischen Ersatzpapa und Stiefsohn. Das ist leidlich spannend, treibt aber niemanden auf die Sesselkante.
Schrank mit Vorhängeschloss? Immer verdächtig. Handy-Akkus? Leer, wenn man sie braucht. Verräterische E-Mails, Flucht auf ausweglose Dachböden, und kein Gedanke an die Polizei. Die üblichen Kniffe. Eine Fortsetzung ist möglich, aber nicht erforderlich.
22. April 2012,
E-Werk Köln
Die kurze Zusammenfassung des Films "Die Unsichtbare" könnte lauten: Eine junge Frau spielt Theater und findet zu sich selbst. Eine lange Inhaltsangabe bringt im Grunde auch nicht viel mehr. Außer ein paar Klischees. mehr...
MÜNSTER Wenn das Prinzessin Lillifee wüsste, sie wäre entsetzt. Catherine Gabrielle Ionescu hasst Rosa! Die Designerin hat ihren Bachelor-Abschluss mit einem „Anti-Rosa-Buch“ gemacht, Titel: „Bine und die Feenplage“. mehr...
BERLIN Als hätte ihn sein 80. Geburtstag altersmilde gestimmt: Einen Tag nach seinem runden Jubiläum hat der sonst so publikumsscheue Maler Gerhard Richter gestern gut gelaunt seine große Werkschau in Berlin vorgestellt. „Wir wollten das Spannendste zeigen“, sagte er bescheiden. „Wir haben unser Bestes versucht.“ mehr...
BERLIN Talentprobe bei der Traumabewältigung: Auf der Berlinale läuft Stephen Daldrys 9-11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah" mit einem sensationellen jungen Hauptdarsteller. mehr...
MÜNSTER Ist es das Schuldendebakel, Berlusconi und sein Bunga Bunga oder das Dschungelcamp? Was beschäftigt junge Künstler von heute? Münsters Kunststudenten laden bis Sonntag (5. Februar) zum alljährlichen Rundgang in die Akademie ein, um ihre Sicht auf Kunst und Welt zu zeigen. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##51095117#350#125#12
|
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##1875989093#300#250#4
|