Sehenswert
Theater in der Region
Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...
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Ach, George Clooney! Der Schönste, der Smarteste, der Beste. Mag Richard Gere noch so viele Goldene Kameras einheimsen, Clooney hat ihm längst den Rang abgelaufen. In puncto Starnimbus und Sexaura, und weil er die relevanteren Filme macht. Jetzt ist Clooney in Jason Reitmans "Up In The Air" zu sehen.
George Clooney als Ryan Bingham und Vera Farmiga als Alex Goran in der Komödie »Up in the Air«. (Foto: ddp)
Aber eben nur fast. Bingham nämlich mag den Job. Gewissensbisse sind ihm fremd. Er genießt das Leben aus dem Koffer. Flieger und Flughafen sind sein liebstes Habitat, die Platinkarte eines Meilenkönigs der Lüfte ist sein erklärtes Ziel. Vor Geschäftsleuten hält er Vorträge über das Leben mit leichtem emotionalem Gepäck. In jedem Hafen eine Braut. So gesehen ist die Affäre mit Alex (Vera Farmiga) ideal für Bingham. Stelldichein im Hotel, guter Sex. Keine Bindung, keine Probleme.
Am Ende wird Bruder Leichtfuß den Preis zahlen für sein Jetsettertum durch die Betten. "Up In The Air" projiziert die vielzitierte Globalisierung in die Heimatlosigkeit einer rastlosen Seele, die sich von Amerikas Krise nährt. Der Vielflieger als zeitkritische Metapher.
Ohrfeige für Effizienz-Denker in Chefetagen Es klingt plump zeigefingernd, ist aber absolut elegant in den filmischen Subtext versenkt. Wie auch die Ohrfeige für Effizienz-Denker in Chefetagen: Binghams Kollegin (Anna Kendrick) fordert Kündigungen per Webcam. Geht es noch zynischer? - Wieder ein brillanter, kluger Film von Jason Reitman ("Juno", "Thank You For Smoking"). Bundesstart: 4. Februar.22. April 2012,
E-Werk Köln
MÜNSTER Ist es das Schuldendebakel, Berlusconi und sein Bunga Bunga oder das Dschungelcamp? Was beschäftigt junge Künstler von heute? Münsters Kunststudenten laden bis Sonntag (5. Februar) zum alljährlichen Rundgang in die Akademie ein, um ihre Sicht auf Kunst und Welt zu zeigen. mehr...
Alle Talentsucher winken ab. Mit den Spielern, die Manager Billy Beane (Brad Pitt) verpflichtet, sei kein Staat zu machen. Gerade hat das Baseball-Team der Oakland Athletics einen schweren Aderlass hinter sich. Und jetzt will Beane den Weggang der Leistungsträger mit diesen Billigheimern kompensieren? mehr...
MÜNSTER Ein kleines bisschen schockierend wirkt der frisch renovierte Hinterraum der Frauenstraße 24 schon. Früher wurde hier in düster-uriger Atmosphäre Spinat-Pide verzehrt, während man die Weltlage aus linker Sicht analysierte. Jetzt ist alles so propper, adrett und freundlich wie die Caféteria eines soziokulturellen Begegnungszentrums. mehr...
MÜNSTER Die Künstlerin Elke Dombrowski gönnt ihren Ölbildern ein exklusives Format: in der Höhe recht schmal, doch so breit wie eine Kinoleinwand. In diesen cinemascopeweiten Landschaften soll der Betrachter „mit den Augen spazieren gehen“, sagt sie. mehr...
HERTEN Ein Hauch von Hollywood wehte über den Hertener Nordring. Und Schnee - mitten im Sommer. Ein Haus in der beschaulichen Straße diente Regisseur Hans-Christian Schmid als Kulisse für seinen neuesten Film "Was bleibt - Home For The Weekend", der neben zwei weiteren westfälischen Filmen bei der Berlinale zu sehen ist. mehr...
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