Sehenswert
Theater in der Region
Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...
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DORTMUND Das "Heldenleben" von Richard Strauss reizt die temperamentvollen Feuerköpfe am Pult. Nach Andris Nelsons furioser Interpretation vor anderthalb Jahren im Dortmunder Konzerthaus machte sich am Sonntag der drei Jahre ältere Himmelsstürmer Yannick Nézet-Séguin mit seinem Rotterdam Philharmonic Orchestra an die (autobiografische) Helden-Schau.
Dirigent Yannick Nézet-Séguin. (Foto: dpa)
Dazwischen gab's eine Begegnung von zwei Musikern, die unterschiedlicher kaum sein können, aber trotzdem eine gemeinsame Sprache fanden: Jean-Yves Thibaudet, der elegante Dressman am Klavier, war Solist im Klavierkonzert für die linke Hand, das Ravel für Paul Wittgenstein komponierte, der nach einer Kriegsverletzung seinen rechten Arm verloren hatte.
Klang-Universum Die große Sensibilität, mit der der 48-jährige Franzose an den Tasten ein Universum an Klängen heraufbeschwörte, nahm Nézet-Séguin mit dem Orchester auf, leitete sie mit satten Klängen wie aus dem Bauch eines Wals ein und folgte munter Thibaudets kraftvollem Spiel, mit dem er zeigte, dass dies kein amputiertes, sondern ein vollwertiges Konzert ist.22. April 2012,
E-Werk Köln
MÜNSTER Ist es das Schuldendebakel, Berlusconi und sein Bunga Bunga oder das Dschungelcamp? Was beschäftigt junge Künstler von heute? Münsters Kunststudenten laden bis Sonntag (5. Februar) zum alljährlichen Rundgang in die Akademie ein, um ihre Sicht auf Kunst und Welt zu zeigen. mehr...
HERNE Den Begriff Ruhrstadt mag Christian Stratmann gar nicht. "Das Ruhrgebiet muss Wanne-Eickel heißen", fordert der Prinzipal des Privattheaters Mondpalast. Sein Argument: "Die meisten Menschen lächeln, wenn sie den Begriff Wanne-Eickel hören. Dieser Name lässt keinen kalt." mehr...
Spionage und Spannung sind wie siamesische Zwillinge scheinbar untrennbar miteinander verbunden. Und doch wagt Regisseur Tomas Alfredson mit scharfem Skalpell den waghalsigen Schnitt. Die Geschichte des Films "Dame, König, As, Spion", die er nach einer Vorlage von John le Carré aufbereitet hat, ist mehr Psychogramm einer paranoiden Sippe als patriotisches Agentenspiel. mehr...
Alle Talentsucher winken ab. Mit den Spielern, die Manager Billy Beane (Brad Pitt) verpflichtet, sei kein Staat zu machen. Gerade hat das Baseball-Team der Oakland Athletics einen schweren Aderlass hinter sich. Und jetzt will Beane den Weggang der Leistungsträger mit diesen Billigheimern kompensieren? „Moneyball“ von Regisseur Bennett Miller klingt wie ein Sportfilm, ist aber keiner. mehr...
MÜNSTER Meinhard Zanger blickt begeistert zu einem gewaltigen, vorsintflutlichen Kran an Münsters Hafen empor: „Der muss bleiben, den können wir in unsere Inszenierungen einbauen“, sagt er. Der Intendant des Wolfgang Borchert Theaters will hoch hinaus. Und vor allem will er umziehen. Dafür stehen die Chancen jetzt sehr gut. mehr...
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