Sehenswert
Theater in der Region
Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##193440769#120#600#3
|
Während das Fernsehen seit einem Jahr keinen Sendeplatz unbelegt lässt, um auch noch die letzte Facette beim Untergang der DDR zu dokumentieren, findet das Desaster des ehemaligen Broiler- und Bauernstaates im Kino immer häufiger als Komödie statt.
Peinlich, peinlich: Friedrich Mücke als Veit (links) und Matthias Schweighöfer als Tom (rechts). (Foto: Verleih/ddp)
Blieb die Handlung von "Good Bye, Lenin!" oder "Liebe Mauer" dabei aber auf Berlin beschränkt, zieht Regisseur Markus Goller mit "Friendship!" nun endlich weitere Kreise.
Langer Weg und wenig Geld
Das Ziel seiner beiden jugendlichen Ost-Protagonisten kurz nach dem Mauerfall liegt nicht etwa "drüben", sondern "am westlichsten Punkt der Erde": San Francisco. Dort will Veit (Friedrich Mücke) seinen Vater wiedersehen, der vor Jahren aus der DDR geflohen ist und seitdem jedes Jahr zum Geburtstag seines Sohnes eine Postkarte mit der Golden Gate Bridge an ihn geschickt hat. Diesen Grund wird Freund Tom (Matthias Schweighöfer) allerdings erst sehr viel später erfahren - nachdem die zwei Naivlinge mit einer Hand voll Dollar und mangelhaften Englischkenntnissen am Immigrationsschalter auf dem Flughafen von New York die erste Hürde nehmen müssen. Weitere sollen folgen auf dem Weg an die Westküste.
Als "Leningrader Hengste" unterwegs
Zwei Ossis spielen "Easy Rider". Das macht durchaus Spaß, wenn auch längst nicht jeder Witz gelingt. Rasant inszeniert ist das Ganze immerhin, und gut gespielt allemal: Mücke und Schweighöfer trumpfen auf, wenn sie mit Rockern am Lagerfeuer saufen oder als "Leningrader Hengste" im Schwulen-Club strippen und zertifizierte, aber falsche Mauerreste an dumme Amis verticken.
Lachen ist garantiert
Lachen garantiert ist vor allem dann, wenn das Paar beim ehemaligen Klassenfeind auf Verständnisprobleme stößt: "We are ehemalige communists" ist eben nicht gerade das geeignete Intro, um sich in den USA Freunde zu machen - selbst wenn man der Begrüßung bei erhobener linker Faust das Wort "Friendship!" vorausschickt.
22. April 2012,
E-Werk Köln
Die kurze Zusammenfassung des Films "Die Unsichtbare" könnte lauten: Eine junge Frau spielt Theater und findet zu sich selbst. Eine lange Inhaltsangabe bringt im Grunde auch nicht viel mehr. Außer ein paar Klischees. mehr...
MÜNSTER Wenn das Prinzessin Lillifee wüsste, sie wäre entsetzt. Catherine Gabrielle Ionescu hasst Rosa! Die Designerin hat ihren Bachelor-Abschluss mit einem „Anti-Rosa-Buch“ gemacht, Titel: „Bine und die Feenplage“. mehr...
BERLIN Als hätte ihn sein 80. Geburtstag altersmilde gestimmt: Einen Tag nach seinem runden Jubiläum hat der sonst so publikumsscheue Maler Gerhard Richter gestern gut gelaunt seine große Werkschau in Berlin vorgestellt. „Wir wollten das Spannendste zeigen“, sagte er bescheiden. „Wir haben unser Bestes versucht.“ mehr...
BERLIN Talentprobe bei der Traumabewältigung: Auf der Berlinale läuft Stephen Daldrys 9-11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah" mit einem sensationellen jungen Hauptdarsteller. mehr...
MÜNSTER Ist es das Schuldendebakel, Berlusconi und sein Bunga Bunga oder das Dschungelcamp? Was beschäftigt junge Künstler von heute? Münsters Kunststudenten laden bis Sonntag (5. Februar) zum alljährlichen Rundgang in die Akademie ein, um ihre Sicht auf Kunst und Welt zu zeigen. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##1844463999#350#125#12
|
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##238511597#300#250#4
|