Sehenswert
Theater in der Region
Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##1047387716#120#600#3
|
HATTINGEN „Helden - Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“ - Unter diesem Titel werden ab Freitag in der Heinrichshütte in Hattingen 850 Exponate zu sehen sein. Die Bandbreite reicht dabei von Schimanski bis "Superman" und befasst sich mit Helden aus Geschichte und Gegenwart.
Die "Deutsche Heldencreme" kam während des Ersten Weltkriegs auf den Markt. (Foto: LWL)
„Helden - Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“ hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seine zweite große Ausstellung zum Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 betitelt. Im Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen, einem ehemaligen Stahlwerk, ist sie von der Eröffnung an diesem Freitag bis zum 31. Oktober zu sehen.
Reise durch die Zeit
Gezeigt werden insgesamt rund 850 Gegenstände von der Antike bis in die Gegenwart. Ein Exponate ist 2300 Jahre alt: eine Nuckelflasche mit einem Bild des antiken Helden Herakles. Daneben liegen die Silberbüchse Winnetous, eine Filmjacke von Tatort-Kommissar Schimanski oder eine Spezialleiter, mit der Greenpeace-Aktivisten Absperrzäune von Atomkraftwerken überwanden. Auch Helden des Ruhrgebiets sind vertreten wie etwa der Fußballer Helmut Rahn. Mit dem ausgestellten Fußballschuh schoss er 1954 bei der Fußball-WM Deutschland zum Sieg.
Der New Yorker Polizist und Sicherheitsexperte James Francis Lynch hatte nach einer Schulteroperation am 11. September 2001 eigentlich frei. Doch als er von den Anschlägen auf das World Trade Center hörte, fuhr er sofort zum Unglücksort, um zu helfen. Knapp drei Monate später wurden seine Überreste aus den Trümmern des Südturms geborgen. Seine Taschenlampe mit seiner Dienstnummer hatte er noch in Hand. Auch die Schirmmütze, die er bei seinem Tod trug, ist in der Ausstellung zu sehen. Gezeigt werden überdies ein Stahlträger des World Trade Center sowie der Helm eines ebenfalls getöteten Feuerwehrmannes. Sie zählen zu den bewegendsten Exponaten der Helden- Schau.Sporthelden, Nationalhelden, Helden der Arbeiterbewegung, „Helden der Arbeit“ oder von Medien gemachte Helden der Gegenwart wie ein Sieger der Castingshow „Das Supertalent“: Der ehrgeizige Ritt, den die aufwendige Ausstellung vor allem durch die Heldenverehrung in den vergangenen 200 Jahren macht, gelingt. Kritisch setzt sich die Schau mit dem Thema Kriegshelden auseinander, etwa indem ein nachgebautes Kriegsgräberfeld die Kulisse für Kriegsorden bildet. Heldendarstellungen auf Plakaten werden Fotos verwundeter Soldaten oder eine Beinprothese gegenübergestellt. Auch die aktuelle Diskussion um die neue Tapferkeitsmedaille der Bundeswehr wird aufgenommen.
„Die wesentlichen Heldentypen sind bereits in der Antike und im Mittelalter entwickelt worden“, sagt Chefkurator Dietmar Osses. Beispiel Herakles, der bei den Römern Herkules hieß: Beim Rundgang empfängt seine 3,20 Meter hohe Statue nach einem Vorbild aus dem 4. vorchristlichen Jahrhundert die Besucher.Eine Sichtachseerlaubt einen Blick auf eine lebensgroße Comicfigur der Neuzeit: Supermann.
A propos: Auch die schwachen Seiten mancher Helden werden nicht verschwiegen wie etwa die spektakuläre Niederlage des Comic-Helden 1978: In einer Spezialausgabe muss „der Stählerne“ gegen einen anderen Held in den Ring steigen. Er verliert - gegen Muhammad Ali. Anschließend retten beide gemeinsam die Welt.
22. April 2012,
E-Werk Köln
MÜNSTER Ist es das Schuldendebakel, Berlusconi und sein Bunga Bunga oder das Dschungelcamp? Was beschäftigt junge Künstler von heute? Münsters Kunststudenten laden bis Sonntag (5. Februar) zum alljährlichen Rundgang in die Akademie ein, um ihre Sicht auf Kunst und Welt zu zeigen. mehr...
Alle Talentsucher winken ab. Mit den Spielern, die Manager Billy Beane (Brad Pitt) verpflichtet, sei kein Staat zu machen. Gerade hat das Baseball-Team der Oakland Athletics einen schweren Aderlass hinter sich. Und jetzt will Beane den Weggang der Leistungsträger mit diesen Billigheimern kompensieren? mehr...
MÜNSTER Ein kleines bisschen schockierend wirkt der frisch renovierte Hinterraum der Frauenstraße 24 schon. Früher wurde hier in düster-uriger Atmosphäre Spinat-Pide verzehrt, während man die Weltlage aus linker Sicht analysierte. Jetzt ist alles so propper, adrett und freundlich wie die Caféteria eines soziokulturellen Begegnungszentrums. mehr...
HERTEN Ein Hauch von Hollywood wehte über den Hertener Nordring. Und Schnee - mitten im Sommer. Ein Haus in der beschaulichen Straße diente Regisseur Hans-Christian Schmid als Kulisse für seinen neuesten Film "Was bleibt - Home For The Weekend", der neben zwei weiteren westfälischen Filmen bei der Berlinale zu sehen ist. mehr...
MÜNSTER Die Künstlerin Elke Dombrowski gönnt ihren Ölbildern ein exklusives Format: in der Höhe recht schmal, doch so breit wie eine Kinoleinwand. In diesen cinemascopeweiten Landschaften soll der Betrachter „mit den Augen spazieren gehen“, sagt sie. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##387778965#350#125#12
|
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#entertainment##1518790443#300#250#4
|