http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews#dcopt=ist;#264647180#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##420048356#120#600#3
Medienhaus Lensing
08.01.2012 18:12 Uhr
Schriftgröße: A A A

«Frommer Quatsch»: Romney vor Vorwahl unter Beschuss

Manchester (dpa) Zwei Tage vor der wichtigen Republikaner-Vorwahl im US-Staat New Hampshire haben sich die Kandidaten massiv auf den derzeitigen Spitzenreiter Mitt Romney eingeschossen.

«
1/1
»

Der Republikaner Mitt Romney hat sich in einer erneuten Fernsehdebatte als Hauptfavorit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur behauptet. Foto: Jim Lo Scalzo (Foto: dpa)

Nur zehn Stunden nach einer vorangegangenen Debatte zweifelten sie in einer neuerlichen Fernsehrunde am Sonntag die konservative Überzeugung des Multimillionärs an. Auch gaben seine Rivalen Romney wenig Chancen, im November die Wahl gegen US-Präsident Barack Obama zu gewinnen.

Mit am schärfsten wandte sich der ehemalige Präsident des Abgeordnetenhauses Newt Gingrich gegen den früheren Unternehmer. Als sich Romney gegen Kritik an seiner politischen Karriere wehrte, erwiderte Gingrich: «Können wir mit dem frommen Quatsch aufhören?» Romney müsse erst einmal auf Augenhöhe mit dem amerikanischen Volk kommen. Gingrich nannte seinen Rivalen einen «scheuen, gemäßigten Mann aus Massachusetts, dessen Wirtschaftsplan selbst das Wall Street Journal für so zurückhaltend hält, dass er von Obama stammen könnte».

Der Ex-Senator aus Pennsylvania, Rick Santorum, warf dem früheren Gouverneur von Massachusetts zudem vor, sich 2006 vor einer neuerlichen Bewerbung angesichts starker Konkurrenz gedrückt zu haben. «Wenn Ihre Erfolgsbilanz so toll gewesen ist als Gouverneur - warum haben Sie sich dann nicht zur Wiederwahl gestellt?»

Bei einer TV-Debatte in selber Runde am Vorabend hatten Romneys Rivalen zur Überraschung vieler Beobachter noch weitgehend auf scharfe Attacken gegen den derzeitigen Spitzenreiter verzichtet. Romney hatte dadurch freie Bahn, hauptsächlich Präsident Obama ins Visier zu nehmen - seinen potenziellen Kontrahenten bei der Präsidentschaftswahl.

In der Debatte am Samstag in Manchester warf Romney Obama unter anderem vor, er wolle die USA «in einen Wohlfahrtsstart im europäischen Stil verwandeln». Der Präsident habe zudem die Rezession in den USA mit seiner Politik noch verschlimmert und die Erholung erschwert. Romney, erfolgreicher Geschäftsmann und einstiger Organisator der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, sprach dem Präsidenten außerdem jegliche außenpolitische Führungskraft ab und warf ihm insbesondere auch Schwäche im Kurs gegen den Iran vor.

Nach einem von der Webseite realclearpolitics.com ermittelten Durchschnitt mehrerer Umfragen liegt Romney in New Hampshire weit in Führung. Die Erhebungen sehen ihn im Mittel bei über 40 Prozent, nächster Verfolger ist Polit-Veteran Ron Paul mit rund 21 Prozent.

Romney hatte am vergangenen Dienstag die parteiinterne Kandidatenkür in Iowa mit einem Vorsprung von acht Stimmen vor Santorum gewonnen. Umfragen deuten auf einen klaren Sieg bei den nächsten beiden anstehenden Vorwahlen am kommenden Dienstag in New Hampshire und am 21. Januar in South Carolina hin. Gewinnt Romney auch die dann folgende Abstimmung in Florida, könnte er am 31. Januar die republikanische Spitzenkandidatur praktisch schon in der Tasche haben - vor allem dann, wenn er jeweils solide Vorsprünge vor seinen Rivalen, insbesondere Santorum, vorweisen kann.



Fotostrecke
Inmitten der hochgereckten Arme begeisterter Musikfans leuchten die Farben der Flagge Portugals: Momentaufnahme vom Rock Festival in Lissabon. Foto: Jose Sena Goulao
1/100

Bilder des Tages

Interessantes, Bewegendes, Kurioses: Die Bilder des Tages zeigen Menschen, Momente und Ereignisse, die einen besonderen Eindruck hinterlassen haben. mehr...

Gesetzesreform

1

Bundesbürger werden nach Organspende gefragt

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

BERLIN Niemand wird zum Ja gezwungen, aber alle werden gefragt - die Bürger sollen sich zur Organspende bekennen. Nach rund 15 Jahren Debatte zieht der Bundestag Konsequenzen aus dem fatalen Organmangel. mehr...

2

Ägypten: Islamist und Ex-Militär in der Stichwahl

Die Wahlbeteiligung lag nach inoffiziellen Angaben bei rund 50 Prozent. Foto: Andre Pain

Kairo (dpa) Der Kampf um die Nachfolge des im Vorjahr entmachteten ägyptischen Langzeitpräsidenten Husni Mubarak wird erst in drei Wochen entschieden. mehr...

3

Jeder Bundesbürger soll über Organspende nachdenken

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

Berlin (dpa) Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion fast geschlossen. mehr...

Doppelspitze Laschet/Laumann

4

Lob und Kritik kommen von der CDU-Basis

Karl-Josef Laumann (r.), und  Armin Laschet sollen die CDU in Nordrhein-Westfalen zu einem Neubgeinn führen.

DÜSSELDORF Den einen idealen Kandidaten wird es an der Spitze der NRW-CDU vorerst nicht geben. Laschet und Laumann sollen den am Boden liegenden Landesverband gemeinsam aufrichten. Teile der Basis fordern jetzt eine Urwahl - andere warnen dagegen vor einem Führungsvakuum. mehr...

5

Ist die Organspende eine ethische Pflicht?

Die Bundesregierung wird künftig jeden Bundesbürger offensiv nach Organspende fragen. Ist das richtig oder nicht? mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##268937809#350#125#12
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##898200256#300#250#4
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
MünsterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | immo.RuhrNachrichten.de