http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews#dcopt=ist;#1187574139#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##287568581#120#600#3
Medienhaus Lensing
02.02.2012 17:12 Uhr
Schriftgröße: A A A

Hintergrund: Die geplante Raketenabwehr in Europa

BRÜSSEL Die Raketenabwehr für Europa beschäftigt die Nato seit zehn Jahren. Erste Studien wurden beim Nato-Gipfel 2002 in Prag in Auftrag gegeben. Die Entwicklung der Raketenabwehr wurde dann im November 2010 bei einem Gipfel in Lissabon beschlossen.dpa

Artikel aus diesem Ressort
Lust auf mehr? Dann testen Sie uns! Erhalten Sie unsere Tageszeitung zwei Wochen lang gratis.
Lesen Sie die Ruhr Nachrichten als eZeitung auf dem iPad 2 - beides zusammen ab 19,99 €/ Monat* im Paket.
Die Abwehr richtet sich gegen eine Bedrohung Europas durch Raketen aus Staaten, die als politisch schwer berechenbar gelten, vor allem den Iran. Nach Angaben der Nato verfügen derzeit weltweit etwa 30 Staaten über Raketen, mit denen auch Massenvernichtungswaffen abgefeuert werden könnten.

Schutz von Truppen und Bevölkerung

Ohne Berücksichtigung von Nato, China, Russland und den USA haben diese schwer berechenbaren Staaten schätzungsweise mehr als 6000 Raketen, davon etwa 5500 Kurzstreckenraketen. Die Raketenabwehr der Nato beruht auf einem Abwehrprogramm, an dem bereits seit Jahren gearbeitet wird. Dieses Programm (ALTBMD) ist ausschließlich für den Schutz von Soldaten konzipiert. Die neue Raketenabwehr soll aber nicht nur Truppen, sondern alle europäischen Nato-Staaten mit ihrer Bevölkerung schützen.

Sie wird deswegen deutlich „aufgebohrt“. Unter anderem so: Die Türkei stationiert eine große Radaranlage, die Niederlande verbessern die Radars von vier Fregatten, die USA stationieren in Spanien vier Raketenabwehrschiffe. Die unterschiedlichen Beiträge der Nato-Mitglieder werden bei der Nato mit dem „Phased Adaptive Approach“ der USA verbunden. Dieses Programm sieht bis 2020 die stufenweise Installation und Stationierung von Abwehrraketen, vor allem auf Schiffen und U-Booten, vor.

Zerstörung von feindlichen Raketen

Eine wesentliche technische Herausforderung besteht darin, eine feindliche Rakete sehr rasch zu erkennen und innerhalb weniger Minuten eine Abwehrrakete auf Kollisionskurs zu schicken. Diese soll einen Sprengkopf noch in großer Höhe mit der Wucht ihres Aufpralls zerstören. Manche Experten bezweifeln, dass dies unter den Bedingungen eines Ernstfalls möglich ist.

Der Einsatz der Raketenabwehr soll vom Nato-Luftkommando in Ramstein (Air Component Command) geleitet werden. Russland befürchtet, dass die Raketenabwehr der Nato auch gegen seine eigenen Raketen gerichtet werden könnte. Moskaus Verlangen nach einer Mitentscheidung beim Einsatz wird von der Nato abgelehnt. Russland hat deswegen mit der Stationierung neuer Raketen gedroht, die Raketen der Nato abwehren könnten.


Fotostrecke
Inmitten der hochgereckten Arme begeisterter Musikfans leuchten die Farben der Flagge Portugals: Momentaufnahme vom Rock Festival in Lissabon. Foto: Jose Sena Goulao
1/100

Bilder des Tages

Interessantes, Bewegendes, Kurioses: Die Bilder des Tages zeigen Menschen, Momente und Ereignisse, die einen besonderen Eindruck hinterlassen haben. mehr...

Gesetzesreform

1

Bundesbürger werden nach Organspende gefragt

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

BERLIN Niemand wird zum Ja gezwungen, aber alle werden gefragt - die Bürger sollen sich zur Organspende bekennen. Nach rund 15 Jahren Debatte zieht der Bundestag Konsequenzen aus dem fatalen Organmangel. mehr...

2

Ägypten: Islamist und Ex-Militär in der Stichwahl

Die Wahlbeteiligung lag nach inoffiziellen Angaben bei rund 50 Prozent. Foto: Andre Pain

Kairo (dpa) Der Kampf um die Nachfolge des im Vorjahr entmachteten ägyptischen Langzeitpräsidenten Husni Mubarak wird erst in drei Wochen entschieden. mehr...

3

Jeder Bundesbürger soll über Organspende nachdenken

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

Berlin (dpa) Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion fast geschlossen. mehr...

Doppelspitze Laschet/Laumann

4

Lob und Kritik kommen von der CDU-Basis

Karl-Josef Laumann (r.), und  Armin Laschet sollen die CDU in Nordrhein-Westfalen zu einem Neubgeinn führen.

DÜSSELDORF Den einen idealen Kandidaten wird es an der Spitze der NRW-CDU vorerst nicht geben. Laschet und Laumann sollen den am Boden liegenden Landesverband gemeinsam aufrichten. Teile der Basis fordern jetzt eine Urwahl - andere warnen dagegen vor einem Führungsvakuum. mehr...

5

Ist die Organspende eine ethische Pflicht?

Die Bundesregierung wird künftig jeden Bundesbürger offensiv nach Organspende fragen. Ist das richtig oder nicht? mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##666149109#350#125#12
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##2138870554#300#250#4
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
MünsterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | immo.RuhrNachrichten.de