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Medienhaus Lensing
06.02.2012 17:41 Uhr
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Ist der Blitz-Marathon der richtige Weg?

Mit einem „Blitz-Marathon“ reagiert das nordrhein-westfälische Innenministerium auf die erstmals seit Jahren gestiegene Zahl der Unfalltoten auf den Straßen des Landes. Am kommenden Freitag soll bei einer 24-stündigen Kontrollaktion an landesweit 1400 Stellen das Tempo der Autofahrer mit Laserpistolen und Radargeräten überprüft werden.

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berndkoppe schrieb am 10.02.2012 05:21

absurder Populismus

Naja- ich frage mich was das soll?- Der "Polizeistaat" läßt schön grüßen ! - Eine solche Aktion richtet sich nur gegen Autofahrer und Bürger. - Das zerstört auch das frühere Image der Polizei von "Freund und Helfer".
Gestern hatten wir "Blitzeis", da wird die Polizei
woanders gebraucht als für einen unsinnigen und absurden Aktionismus. - Aber nach den vielen "Fehlplanungen" und "Pleite(prestige)objekten", und nach den "Diätenerhöhungen" muß man ja irgendjemanden abzocken !?-Radarkontollen ohne Vorwarnung ja, -aber bitte nur an Unfallschwerpunkten und "bekannten Raserstrecken" ! - Aber so hat man den Eindruck die Masse der "normalen" Autofahrer und Bürger soll drangsaliert, schickaniert und kriminalisiert werden, - so daß sich die vielen unsinnigen Nachschulungs- und "Psychoseminare" ja auch lohnen und rechnen ? - ...und so'n absurder Unsinn von "gewählten(?)" unfähigen Politikern.
Ich frage mich so langsam in welchem Staat leben wir eigentlich heute ?

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sammyboy schrieb am 07.02.2012 15:05

Besser Rasen mit Fahrpraxis als Trotteln und gefährden.

Es gilt Kasse zu machen! Und da werden eben Fakten und Zahlen der Analyse so lange verdreht, bis sie massentauglich sind: Der böse Autoraser ist`s! In Wahrheit liegen die Ursachen für den Anstieg der Verkehrstoten hier:
1. Überfahren von Fußgängern und Radfahren beim Rechtsabbiegen von KFZ, Schwerpunkt LKW
2. steigenden Motorradunfällen, Schwerpunkt Geschwindigkeit und Überholvorgang
3. LKW-Auffahrunfälle auf den BAB
4. Nichtsetzen von Fahrtrichtungsanzeigen
Anlaßbezogene Schwerpunktkontrollen sind natürlich aufwendiger zu planen statt kassenträchtiger Geschwindigkeitskontrollen. Und so verfällt unser sachkundiger? Innenminister natürlich in allgemeine Polemik und verfehlt die Praxis. Ein "Raser" mit guter Fahrpraxis ist mir allemal lieber als die vielen unberechenbahren Schleicher, Ignoranten und ewig Überforderten!

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MarcusB schrieb am 07.02.2012 10:09

Nicht nur die Autofahrer sind schuldig

Ich halte den Blitzmarathon auch nur als Aktionismus, bzw. Populismus. Es wird sich mal wieder nur auf die Autofahrer eingeschossen. Nicht falsch verstehen, ich bin für eine sinnvolle Verkehrskontrolle. Es gibt nunmal halt immer noch die unverbesserlichen, die meinen durch die Städte rasen zu müssen. Den sollte man ruhig die Beine langziehen.
Allerdings finde ich das die Gruppe der Fussgänger und Radfahrer aussen vor bleiben. Meine persönliche Statistik: Von 10 Radfahrern fahren 7 ohne Licht, 9 kann man wegen der dunklen Kleidung schlecht erkennen. Lediglich 1 Radfahrer kann man sehen. Fußgänger sind im allgemeinen durch die dunkle Kleidung nicht zu sehen. Das zu ändern, würde die Verkehrssicherheit fördern, allerdings fehlt da unseren Politikern der Mut. Da ist es einfacher den Autofahrern das Geld zu nehmen.

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Franzrahe schrieb am 07.02.2012 06:34

Blitzmaraton

Den Blitzmaraton halte ich für reinen Aktionismus - oder sollte ich sagen: Abzocke! Denn: Autos ohne Tempomat bzw. mit Tempomat ab 50 km/h sind da leicht zu fangen! Blitzen wäre nur dann fair, wenn Autofahrer auch immer die Möglichkeit hätten, ihr Tempo exakt einzustellen. Was macht es aber für einen Sinn, wenn man um Mitternacht an Schulen mit Tempo 30 Zonen mit Tempo 40 geblitzt wird? Was ist daran sinnlos, wenn die Straße frei ist, besonders bei Bundesstraßen oder Autobahnen, und die Blitzer darauf hecheln, auch geringfügig zu schnell Fahrende zu ergattern? Wenn das Sinn hätte, bräuchte ein Autofahrer beim Autofahren seinen Verstand nicht mehr zu gebrauchen. Wäre das sinnvoll? Braucht man nicht auch Verstand dazu, um einen Überholvorgang zügig zu vollziehen, damit der Gegenverkehr auch wieder Platz hat? Nach 35 Jahren Vielfahrerei weiß ich, wovon ich spreche.

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