http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews#dcopt=ist;#1991672137#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1033131900#120#600#3
Medienhaus Lensing
07.02.2012 16:46 Uhr
Schriftgröße: A A A

Debatte in der Union über «Berliner Kreis»

Berlin (dpa) In der Union ist eine Debatte über die mögliche Formation eines konservativen Parteiflügels in der CDU entbrannt.

«
1/1
»

Für JU-Chef Mißfelder sind konservative Positionen im CDU-Präsidium bereits ausreichend vertreten. Foto: Julian Stratenschulte (Foto: dpa)

Der Innenexperte Wolfgang Bosbach wandte sich gegen Vorbehalte der CDU- Führung gegen den «Berliner Kreis», eine Runde von CDU-Politikern aus Bund und Ländern um den hessischen Fraktionschef Christean Wagner. Ihn wundere, wenn die Parteispitze ein Problem damit habe, wenn sich engagierte Mitglieder zusammensetzen, «um nur die Frage zu erörtern, wie können wir verloren gegangene Stammwähler zurückgewinnen», sagte Bosbach am Dienstag im Deutschlandfunk.

Der Chef der Jungen Union, Philipp Mißfelder, hält den Kreis dagegen für unnötig. «Ich halte nichts von Parallelveranstaltungen zu Gremien wie Parteitagen, Fraktion und Vereinigungen», sagte er der «Frankfurter Rundschau» (Dienstag). Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath sagte der «Leipziger Volkszeitung»: «Man sollte Kritik nicht abwürgen, sondern sie einbeziehen.» Kritische Arbeitskreise seien in einer Demokratie etwas ganz Normales.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe wollte sich am Dienstagabend in der Parteizentrale mit Vertretern des «Berliner Kreises» zu einem Gespräch treffen. Hintergrund des Kreises ist die Enttäuschung vieler Mitglieder nach Kurswechseln wie dem Atomausstieg oder dem Ende der Wehrpflicht. Unions-Fraktionschef Volker Kauder hatte klar gemacht, die Gesprächsrunde sollte nicht fest institutionalisiert werden.

Bosbach, der dem «Berliner Kreis» angehört, sagte, es könne keine Rede davon sein, dass sich dort nur Rückwärtsgewandte sammelten. 40 Prozent plus x als Wahlziel zu erreichen, sei ein gemeinsames Ziel. Auf die Frage, wie viel Kritik an Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel im «Berliner Kreis» stecke, antwortete Bosbach: «0,0».

Die Chefin der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, sagte, es gebe eine breite Debatte über alle Grundsatzfragen, was christlich, sozial und konservativ sei. «Ich sehe keinen Sinn darin, innerhalb der Volkspartei noch eine zusätzlich Gruppe dafür zu installieren, die sich damit isoliert beschäftigt, was konservativ ist.» Dies sei aber ein Thema der CDU. «Das werden die klären.»



Fotostrecke
Inmitten der hochgereckten Arme begeisterter Musikfans leuchten die Farben der Flagge Portugals: Momentaufnahme vom Rock Festival in Lissabon. Foto: Jose Sena Goulao
1/100

Bilder des Tages

Interessantes, Bewegendes, Kurioses: Die Bilder des Tages zeigen Menschen, Momente und Ereignisse, die einen besonderen Eindruck hinterlassen haben. mehr...

Gesetzesreform

1

Bundesbürger werden nach Organspende gefragt

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

BERLIN Niemand wird zum Ja gezwungen, aber alle werden gefragt - die Bürger sollen sich zur Organspende bekennen. Nach rund 15 Jahren Debatte zieht der Bundestag Konsequenzen aus dem fatalen Organmangel. mehr...

2

Ägypten: Islamist und Ex-Militär in der Stichwahl

Keiner der zwölf Kandidaten konnte die absolute Mehrheit erreichen. Foto: Andre Pain

Kairo (dpa) Der Kampf um die Nachfolge des im Vorjahr entmachteten ägyptischen Langzeitpräsidenten Husni Mubarak wird erst in drei Wochen entschieden. mehr...

Doppelspitze Laschet/Laumann

3

Lob und Kritik kommen von der CDU-Basis

Karl-Josef Laumann (r.), und  Armin Laschet sollen die CDU in Nordrhein-Westfalen zu einem Neubgeinn führen.

DÜSSELDORF Den einen idealen Kandidaten wird es an der Spitze der NRW-CDU vorerst nicht geben. Laschet und Laumann sollen den am Boden liegenden Landesverband gemeinsam aufrichten. Teile der Basis fordern jetzt eine Urwahl - andere warnen dagegen vor einem Führungsvakuum. mehr...

4

Ist die Organspende eine ethische Pflicht?

Die Bundesregierung wird künftig jeden Bundesbürger offensiv nach Organspende fragen. Ist das richtig oder nicht? mehr...

5

Jeder Bundesbürger soll über Organspende nachdenken

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

Berlin (dpa) Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion fast geschlossen. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1643623415#350#125#12
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#nationalnews##1618059113#300#250#4
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
MünsterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | immo.RuhrNachrichten.de